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19.09.2011

Hoffest am Gitschnhof

Stimmungsvoller Sonntag am Niedernsiller Ematberg!

Viel Freude bei Groß und Klein - eine gelungene Präsentation der JungzüchterInnen

Pfarrer Michael Blassnigg zelebrierte einen feierlichen Gottesdienst

Obmann Hannes Hofer gratulierte den motivierten Kindern

Für einen überaus netten und stimmungsvollen Sonntag sorgte das Hoffest von Familie Sieglinde und Klaus Steger am Gitschnhof in Niedernsill. 

Einstimmend auf einen gelingenden Tag zelebrierte Pfarrer Michael Blassnigg einen Gottesdienst, wo er auf den Begriff der Nachhaltigkeit einging. "Die Tatsache, nichts von den irdischen Dingen in die Ewigkeit mitnehmen zu können, mahnt uns, wie wenig der Mensch zum Leben eigentlich braucht", so der Geistliche.  Nach der Messfeier weihte der Priester den Güterweg zum Gitschnhof, der im letzten Jahr errichtet wurde und somit eine problemlose Anfahrt von Walchen gewährt.
"Wir brauchen Wege, wo wir ankommen können und dieser Weg führt zu einem besonders schönen Platz, nämlich zum Gitschnhof, wo wir heute feiern dürfen", mit diesen Worten beendete Michael Blassnigg die besinnliche Stunde, die von vielen mitgefeiert wurde.

Zum schönen Festprogramm trugen neben der Bauernschaft und dem Imkerverein aus Niedernsill weitere acht Kinder bei - auf Initiative der Familie Steger wurden auch die Pinzgauer Jungzüchter eingeladen, die dem Aufruf mit großer Freude folgten.
Obmann Hannes Hofer freute sich, die Kinder mit ihren Kälbchen am Gitschnhof begrüßen zu dürfen. In netten Worten stellte der Obmann den Verein der Pinzgauer Jungzüchter vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche für die Pinzgauer Rinderzucht zu begeistern. 
Wie diese Aufgabe gelingen kann, demonstrierten die teilnehmenden Kinder mit großer Freude - stolz putzten sie ihre Kälber vor dem Auftritt, führten sie dann dem begeistertem Publikum vor und danach belohnten sie ihre Kälbchen mit einer köstlichen "Heujause".
Als Dank für die gelungene Darbietung überreichten Obmann Hannes Hofer und Mathias Kinberger jedem Kind eine Glocke, die den Kälbern sogleich um den Hals gehängt wurde.

Dank vieler Köstlichkeiten der Niedernsiller Bäuerinnen und des schönen Unterhaltungsprogramms wurde bis zum Eintreffen des massiven Wetterumschwungs gemütlich am Gitschnhof verweilt. Mit vielen schönen Eindrücken verabschiedeten sich die vielen BesucherInnen am Ende eines stimmungsvollen Herbsttages vom Niedernsiller Ematberg!

An dieser Stelle sei Familie Steger für die Bereitschaft und Mühe rund um die Organisation dieses schönen Festes von Herzen gedankt - der Lohn war ein spürbares Mit- und Füreinander - Vergelt's Gott dafür!

Christina Sendlhofer

 

 



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