JZ-Profi-Abschlussreise nach Brüssel
Besuch bei der Zentrale der EU!

Bestes Wetter und gute Laune - erlebnisreicher Kurztrip nach Brüssel!

Einführung in die Agenden des Europäischen Parlaments durch Claudia Koreimann-Özkan

Besuch eines Milch- und Fleischzuchtbetriebes mit streng geteilten Arbeitsbereichen;-)

Ihr Metier ist die Weiß-Blaue-Belgier-Zucht - die Bäuerin stellt den Betrieb vor

Ein würdiger Abschluss, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt!

Ziemlich entspannt - Oberaufsicht Kinberger scheint's gemütlich zu haben!
Als Abschluss der Jungzüchter-Profi-Ausbildung erhielten alle Absolventen die Möglichkeit das Europäische Herz in Brüssel zu besuchen. Nachdem letztes Jahr bereits die ersten an der Brüssel-Reise teilnahmen, nutzten auch dieses Jahr wieder 35 Absolventen ihre Chance.
Am Dienstag, 19.04. trafen wir uns am Salzburger bzw. Wiener Flughafen um uns auf den Weg in die Kernstadt der Europäischen Union zu machen. Dort angekommen, statteten wir der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU einen Besuch ab. Hier erfuhren wir durch Dipl.-Ing. Claudia Koreimann-Özkan welche Aufgaben diese Institution hat. Anschließend hielt auch Mag. Gerfried Gruber einen Vortrag über die Tätigkeiten des LKÖ Europabüros.
Am Nachmittag besuchten wir das Parlament, hier vermittelte uns der Südtiroler Dr. Herbert Dorfmann die momentane Situation der Politik für die Landwirtschaft und in welchen Bereichen sich die Fördergelder seiner Meinung nach in der neuen Periode ab 2014 ändern könnten.
Danach hatten wir auch noch die Gelegenheit mit dem Fraktionschef Josef Daul aus Frankreich zu sprechen und uns den Plenarsaal der EU anzusehen, wo sich die 736 EU-Abgeordneten der 27 Mitgliedsstaaten versammeln.
Nach einem sehr spannenden Tag im Parlament folgte am späten Nachmittag noch eine informative Stadtrundfahrt durch Brüssel.
Am Abend bezogen wir unser erstklassiges Hotel und ließen, nach einem kurzen Vortrag von Anton Wagner und Franz Sturmlechner, den Abend gemütlich ausklingen.
Am nächsten Tag hatten wir ein Treffen mit dem Rat der EU, hier fungierte ein Niederländer als Vortragender.
Am Nachmittag stand die Besichtigung eines sehr innovativen Betriebes auf dem Programmpunkt. Am Betrieb werden 70 Milchkühe der Rasse Holstein sowie 90 Weiß-Blaue-Belgier und Nachzucht gehalten. Die zwei verschiedenen Sparten werden separat betreut: um die Holstein-Zucht kümmert sich der Landwirt, um die Weiß-Blauen-Belgier seine Frau.
Ein Dankeschön ist hier an die sehr gastfreundliche Familie gerichtet, welche uns mit Getränken und Kuchen versorgte.
Am dritten und somit letzten Tag wurde am Vormittag ein Blick in die finanziell von der EU völlig unabhängige Copa-Cogeca (=vereinte Stimme der Landwirte und ihrer Genossenschaften in der Europäischen Union) geworfen. Bevor wir uns am späten Nachmittag bereits wieder auf die Heimreise machten, wurde noch das berühmte Wahrzeichen Belgiens angeschaut: Das Atomium.
Die Reise nach Brüssel war für uns Jungzüchter sicherlich eine Bereicherung, so bekamen wir doch einen Einblick in verschiedene Institutionen der Europäischen Union und viele haben nun sicherlich ein anderes Bild von der EU und der Arbeit ihrer Abgeordneten.
Weiteres war es für uns sehr wertvoll mit den Politikern direkt zu diskutieren, die Möglichkeit unsere Meinungen zu äußern und auch von den Politikern zu hören, wie ihrer Meinung nach die Fördergeld-Verteilung in der nächsten Periode sein sollte, um die landwirtschaftlichen Betriebe in Europa auch in Zukunft zu erhalten.
Zum Schluss möchte ich mich noch bei den Vertretern der EU, die sich für uns Zeit genommen haben, den Reisebegleitern Agnes Schierhuber, Anton Wagner, Franz Sturmlechner und natürlich wieder einmal Markus Gahleitner für die Organisation bedanken!
Marlene Berger

















