Pinzgauer Rind Pinzgauer Rind Pinzgauer Rind Pinzgauer Rind
06.03.2011

3. Pinzgauer Jungkuhchampionat

Eine Rasse zeigt was sie kann - Pinzgauer Züchterfest der Extraklasse!

Die großen Champions sind gekürt - Floit (V.Wiff) von Matthäus Hochfilzer, Senta (V.Elayo Red) und Kelly (V.Biston) vom Porsche, Schüttgut

CHAMPION PINZGAUER - Floit von Matthäus Hochfilzer, Ginsberg in Going/T.

CHAMPION PINZGAUERxRF - KELLY von Wolfgang Porsche, Schüttgut in Zell am See

EUTERCHAMPION - SENTA von Wolfgang Porsche, Schüttgut in Zell am See

CHAMPION MUTTERKUH - GERDA von Wolfgang Geisler, Kuchllehen in Gries/Pzg.

Eine wunderschön geschmückte Halle bis zum Rand gefüllt, beste Stimmung und in den Startlöchern 35 exklusive Pinzgauer Jungkühe aus Österreich und Südtirol - vielerlei Zutaten für einen hoch spannenden Abend, der seinen Versprechungen mehr als gerecht wurde!!

Ein sichtlich erfreuter Jungzüchterobmann hatte die Ehre, die Veranstaltung zu eröffnen. 
Hannes Hofer dankte allen BesucherInnen, die mit ihrem Dabeisein nicht nur Interesse an der Pinzgauer Rinderzucht bekunden, sondern auch das Flair dieses Züchterfestes ausmachen. "Der größte Lohn unserer Arbeit ist eine volle Halle und diese haben sich besonderes auch unsere Züchter verdient, die sich heute hier präsentieren", meinte der Obmann und übergab sein Mikrofon somit an den "Showmaster des Abends", Thomas Edenhauser.
 
Dieser durfte sogleich die erste Gruppe Pinzgauer Jungkühe in den Ring bitten und mit ihnen den Preisrichter Ing. Christian Straif, Geschäftsführer der Rinderzucht Tirol.
"Es ist mir eine große Ehre, hier sein zu dürfen und das erste Mal Pinzgauer zu richten. Von Stefan Lindner weiß ich, dass gute Kühe keine Farbe haben. Nur die Pinzgauer sind halt doch die schönsten...;-) - heute kann diese Rasse zeigen, was sie kann", mit diesen Worten begann auch schon seine Aufgabe, die sich für ihn als keine besonders leichte herausstellen sollte...

"Eine Jungkuh darf bei mir keine Verbrauchserscheinungen aufzeigen, es soll ein Tier mit Entwicklungspotenzial sein", so kommentierte Straif die große Entscheidung zum CHAMPION der PINZGAUER RASSE.
Aus 16 Top-Pinzgauerkühen konnte nur eine zur Siegerin gekürt werden und schließlich fiel die Wahl des Preisrichters auf die kompletteste, mit sehr viel Körper ausgestattete Wiff-Tochter FLOIT von Matthäus Hochfilzer, Ginsberg in Going/T.
Als RESERVECHAMPION trat die extrem harmonische Rat-Tochter GITTI von Bernhard-Alois Emberger, Kleinscharn in Bramberg hervor - "sie kam herein und zeigte enorm viel Charme und daneben noch ein hervorragendes Euter", so der Preisrichter. Auf den Plätzen landeten zwei weitere Top-Pinzgauerinnen - die Fill-Tochter ENNS von der Caritas Körperschaft in Bruck und die typvolle Mister-Tochter SILBER von Rupert Esterbauer, Herzog in Zell am See.

"So stelle ich mir Kreuzungstiere vor" - lautete die Einleitung von Christian Straif zum Finale der PINZGAUER x RF-Tiere. Eine Feststellung von Straif, die wohl viele mit ihm teilten. Im Ring vier potenzielle, mit sehr viel Eleganz gespickte Jungkühe, die alle den edlen Kreuzungstyp verkörperten. Keine beneidenswerte Aufgabe für den Richter, galt es doch, aus diesem Quartett den CHAMPION der PINZGAUER x RF-Rasse zu küren. Der Siegertatsch gehörte letzlich der Biston-Tochter KELLY von Dr. Wolfgang Porsche, Schüttgut in Zell am See und als Draufgabe gab's noch den RESERVECHAMPION für die Elayo Red-Tochter SENTA, ebenso vom Schüttgut und unter den Fittichen von Hermann Egger.
Dahinter zwei weitere Topkühe - die Glido-Tochter ARNIKA von Friedrich Johann, Rastbichl in St. Johann/Ahrntal und die Trademark-Tochter LERCH von Josef Höttl, Obermühle in Mittersill.

Die absolute Krönung erlebten Hermann Egger sowie die "Porschebelegschaft" mit zwei weiteren Auszeichnungen - der Reservechampion PIxRF SENTA holte sich als Draufgabe noch den EUTERCHAMPION und der PIxRF-Champion KELLY wurde mit dem RESERVE-EUTERCHAMPION belohnt. 
Mit in der Auswahl zum Euterchampion auch zwei Pinzgauerinnen mit exzellenten Euteranlagen - die Reservesiegerin Gitti von Emberger, Kleinscharn und die Kant-Tochter MAYA (8,8%RF) von Thomas Schwingshackl, Veider in Gsies/Südtirol.

Für viel Freude und Aufwertung sorgte zudem die Premiere der Mutterkühe. "Es ist ja keine Neuheit, Kühe in der Mutterkuhhaltung zu erleben und diese Gruppe unterstreicht hervorragend die erfolgreiche Produktion von Qualitätsrindfleisch", betonte Christian Straif. Zum MUTTERKUH-CHAMPION bestimmte er kurzerhand die schwarze Maori-Tochter GERDA von Wolfgang Geisler, Kuchllehen in Gries/Pzg., welche bei Fuß ein hochwertiges, ebenso schwarzes Stierkalb (V.Marmor) hatte.

Mit zahlreichen positiven Stimmen meldeten sich die Ehrengäste zu Wort. "Aller guter Dinge sind drei und es ist mir ein großes Anliegen, euch zu dieser 3. Auflage aufrichtigst zu gratulieren und zu danken", lobte Tierzuchtdirektorin Irmi Mitterwallner die Arbeit der Jungzüchter. Vorsitzender Martin Innerhofer machte auf den Zuchtforttschritt der Rasse aufmerksam und gratulierte ebenso zu dieser Top-Veranstaltung. "Wir wissen um euren Einsatz und sind stolz auf euch", resümierte Innerhofer.

Einen weiteren Höhepunkt stellte die Verlosung des schönen reinrassigen Pinzgauer Kalbes dar. "Glücklicher Gewinner" war letztlich Franz Riedslberger, Stockerhaid in Mittersill - er zögerte nicht und kaufte das Kalb von der eigentlichen Gewinnerin, Elisabeth Innerhofer aus Südtirol.

Mit einem großem DANKE beschloss Hannes Hofer den offiziellen Teil - als erstes für die Preisrichterarbeit, die angesichts der Schweißperlen auf Straifs' Stirn wahrscheinlich doch eine Herausforderung war, weiters allen TeilnehmerInnen für die erstklassigen Darbietungen und zu guter Letzt seinem Ausschuss sowie allen Gönnern, Sponsoren und HelferInnen, ohne die ein Züchter-Highlight dieser Dimension niemals durchführbar wäre!

Allen sei gewünscht, das Positive und Schöne dieser Veranstaltung mitzunehmen in ihren Alltag, wo es wiederum gilt, an einem positiven Gedeihen unserer schönen Rasse weiter zu arbeiten - danke für all euer Wohlwollen und eure Bereitschaft!

Christina Sendlhofer

Eine große Bereicherung war die Beteiligung der Südtiroler Jungzüchter, die sich größtes Lob für die Strapazen verdienen.
Die Zuchtbetriebe Ebenkofler, Oberpichler; Hofer, Rastbichl; Schwingshackl, Veider; Steger, Moaregger und Stolzlechner, Niederkofler zeigten uns Pinzgauer Kühe der exklusiven Sorte
Wir sagen Danke und freuen uns auf ein Wiedersehen!!  

 



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