Feiertag in Südtirol - Matthias Ploner heiratet seine Anita
Bäckermeister, Metzger, Harleyfahrer, Pinzgauer Züchter... und trotz alledem noch Zeit zum Heiraten: Matthias Ploner stand vorm Traualtar!

Erleichtert und glücklich - die Frischvermählten Matthias und Anita Ploner

Das Warten hat ein Ende - die Braut ist endlich da!

Es ist besiegelt, also gibt's kein Zurück!

Natürlich mit dabei - die Abordnung der Pinzgauer!
Ein wunderschöner Tag begann für 120 geladene Gäste am Samstag, 04. September in Pfalzen - es galt schließlich, die Hochzeit von Matthias Ploner und seiner Anita zu feiern. Nach der schwungvollen Anreise auf einer weißen Harley wurde die Braut dem Bräutigam übergeben und in die schöne Hochzeitskirche St. Valentin geführt. Mit dabei viele Freunde, Verwandte und natürlich auch einige Pinzgauer-Vertreter aus Südtirol und Salzburg.
Eine schöne Geschichte von den Steinen im Glas war die Einleitung für eine sehr berührende Predigt des Priesters aus St. Georg - er verwies auf die Grundsäulen eines gelingenden Lebens, das auf Familie, Partnerschaft und Freunde basieren sollte und daneben Platz und Raum für Arbeit, Hobby und Freizeit bieten müsse. Nur eines vermisste der Pfarrer in der Geschichte - die göttliche Liebe und der Glaube daran, der im Leben niemals fehlen sollte.
Nach der schönen Trauungsfeier standen die Harleyfahrer Spalier für die Frischvermählten und der fröhliche Hochzeitszug geleitete das Brautpaar zur ersten Stärkung zum Lodenwirt nach Vintl. Köstliche Happen, genügend Durststiller und Unterhaltungskunst auf höchstem Niveau sorgten für beste Stimmung - gerade für uns, die wir von Matthias und Anita noch nicht am allermeisten wussten, war es natürlich interessant, ihren Lebenswandel ein wenig näher kennen zu lernen :P
Nach geselligen Stunden hieß es, Fahrt nach Lajen aufzunehmen - im Vereinshaus stand bereits alles parat - eine wunderschöne Hochzeitstafel, Luftballons, die nur mehr aufs Abheben warteten, ansprechende Happen, ein Bett für alle Fälle, etc...
Es hieß nur mehr ausgiebig zu feiern, was angesichts der nicht ausgehen wollenden Kulinarik und der liebenswürdigen Bedienung kein großes Problem darstellte. Etwas unangenehm war vielleicht die drohende Vergrößerung der Leibesfülle, hier bot das ein oder andere Tänzchen angenehme Abhilfe.
Aktiv betätigt wurden auch sämtliche Lachmuskeln, welche vor allem beim Auftritt der "Spezial-Kirchenmänner" gefordert waren. In ihrer "besonderen Litanei" riefen sie die beiden Frischvermählten zur gegenseitigen Vergebung auf - so z.B. ...du Pinzgauer Züchter, der du koane Stolle host - Anita, vergib ihm... ...Anita, de du zur Pinzgauerin geworden bist...Matthias, bitt für se....
In Worten kaum zu beschreiben, derartiges muss man erleben - so war es kein Wunder, dass der Heimweg für viele etwas länger wie erwartet dauern musste.
Hindernisse galt es auch noch für Anita und Matthias zu überwinden, erwartete sie doch beim Hauseingang ein "gschmackiges Erlebnis" - ein Kübel frischer Mist sorgte nicht nur für eine spezielle Duftnote, sondern forderte auch noch zur Schlüsselsuche der besonderen Art...
Matthias und Anita, wir bedanken uns für ein nettes Wochenende bei und mit euch und wünschen euch eine schöne, gemeinsame Zukunft - mögen sich eure Wünsche und Visionen erfüllen....(sodass der leidenschaftliche Pinzgauer Züchter doch noch einen Stall erhält ;-) und freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen!!!
Christina Sendlhofer














