Zum Hauptinhalt springen

1. Europäisches Symposium zur Viehhaltung in Bergregionen

Vertreter aus 13 verschiedenen Ländern trafen sich kürzlich am Tantscherhof in Lajen!
Vertreter aus 13 verschiedenen Ländern trafen sich kürzlich am Tantscherhof in Lajen!
Wie perfektes Herdenmanagement gelingt, zeigt die Top-Herde von Matthias Ploner!
Wie perfektes Herdenmanagement gelingt, zeigt die Top-Herde von Matthias Ploner!

Der Tantscherhof im Blickfeld einer internationalen Gästeschar!

Vom 20.-22. Juni fand in Bozen das 1. Europäische Symposium zur Nutztierhaltung in Bergregionen statt. Organisiert wurde es von der Freien Universität Bozen auf Initiative von Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly sowie dem Forschungszentrum EURAC, dem FiBL Schweiz und der Universität Padua in Zusammenarbeit mit der Europäischen Vereinigung für Tierwissenschaften (EAAP).

Mehr als 130 Teilnehmer aus 13 Ländern diskutierten wie die Herausforderungen der Bergbauern in Zukunft gemeistert werden können. In mehr als 50 wissenschaftlichen Vorträgen wurde ein breites Spektrum von Themenfeldern wie Tierhaltung, –ernährung und -zucht, Betriebswirtschaft, Landschaftpflege, Naturschutz und Sozialwissenschaften abgehandelt. Neben der Nutztierhaltung wurde auch intensiv über die Rückkehr von Wolf und Bär im Alpengebiet diskutiert.

Zum Abschlus der Tagung besuchten die Teilnehmer den Tantscherhof von Matthias Ploner in Lajen. Auf dem Bio-Hof auf über 1.100 Metern melkt der Landwirt zur Zeit 15 Pinzgauer-Kühe mit einer Durchschnittsleistung von 7.000 kg. In einer sehr offenen Diskussion mit dem Züchter konnten sich die Wissenschaftler ein Bild von den Herausforderungen der Bergbauern vor Ort machen.

Dr. Christian Lambertz, Uni Bozen

Zurück