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11. Kärntner Fleischrindermesse

Ein schönes Bild - die Pinzgauer Gesamtsieger 2015!
Ein schönes Bild - die Pinzgauer Gesamtsieger 2015!
Erste Gruppe Pinzgauer - angeführt von MONA von Horst Schnitzer
Erste Gruppe Pinzgauer - angeführt von MONA von Horst Schnitzer
Zweite Gruppe Pinzgauer - angeführt von EDELTRAUT von Bernhard Fleischhacker
Zweite Gruppe Pinzgauer - angeführt von EDELTRAUT von Bernhard Fleischhacker
Die Stiergruppe sorgte für viel positiven Gesprächsstoff. Im Anschluss wurden zwei Stiere versteigert. Kaufpreise 2.500 und 2.100 Euro netto!
Die Stiergruppe sorgte für viel positiven Gesprächsstoff. Im Anschluss wurden zwei Stiere versteigert. Kaufpreise 2.500 und 2.100 Euro netto!
Gesamtsiegerin MONA
Gesamtsiegerin MONA
Gesamtsieger HIAS pp*
Gesamtsieger HIAS pp*
Internationale Pinzgauer Familie - der zweite Vorsitzende des Bundesverband deutscher Pinzgauer-Fleischrinderzüchter, Reimund Werner (Mitte), überreichte im Zuge der Fleischrindermesse dem PI-Obmann Horst Schnitzer eine Unterstützung für eine Pinzgaue
Internationale Pinzgauer Familie - der zweite Vorsitzende des Bundesverband deutscher Pinzgauer-Fleischrinderzüchter, Reimund Werner (Mitte) überreichte im Zuge der Fleischrindermesse dem Obmann Horst Schnitzer eine Unterstützung für eine Pinzgauer-Züchterfamilie, die einen schweren Schicksalsschlag erleiden musste.

Erstmals zwei Pinzgauer-Stiere versteigert!

Bei der 11. Kärntner Fleischrindermesse am 21. März 2015 in St. Donat präsentierten sich die Kärntner Pinzgauer Fleisch Züchter mit 13 Tieren. Zwei Kalbinnen Gruppen und eine Stier-Gruppe wurden präsentiert. Die ausgestellte Qualität brachte den Preisrichter Stefan Tröstl aus Niederösterreich ins Schwärmen.

Tolle Kalbinnen
Schon in der ersten Gruppe fiel die Entscheidung vor allem bei den ersten zwei Tieren sehr schwer. Es siegte die etwas besser bemuskelte Kalbin "Mona" (V.Benno) von Horst Schnitzer aus Feldkirchen vor "Mernhof" (V.Rader) von Bernhard Fleischhacker aus Bodensdorf.
Sehr unterschiedlich im Typ war die zweite Kalbinnen-Gruppe. Es siegte mit "Edeltraud" (V.Rader) von Bernhard Fleischhacker eine sehr großrahmige, elegante und super entwickelte Kalbin. Gefolgt von einer schwarzen Vertreterin der Pinzgauerrasse, "Käthe" (V.Radl) von Michael Gleissneraus Ebene Reichenau.

Pinzgauer-Stiere sorgten für Begeisterung
Als die Stiergruppe der Pinzgauer in den Ring kam war das Publikum begeistert. Mit diesem Zuchtmaterial braucht man sich in der Pinzgauer-Fleischrinderzucht keine Sorgen machen. Sechs sehr gut bemuskelte Stiere mit Tageszunahmen im Schnitt um die 1.500g zeigten den richtigen Weg in der Pinzgauer Fleischrinderzucht. Die schwere Entscheidung zum Sieger fiel auf den ausgeglichensten Stier dieser Gruppe. „Hias" (V: Hans) vom Betrieb der Familie Tschernigg aus St. Michael/Lav. sicherte sich den Sieg und wird auf den Betrieb als Natursprungstier für interessante Nachkommen sorgen. Reservesieger wurde „Barni"-Sohn „Barbossa" von Horst Schnitzer, der vor allem durch seine Bemuskelung überzeugen konnte. Aber auch die weiteren Stiere konnten den Preisrichter überzeugen, es waren Kleinigkeiten die in dieser Gruppe entschieden haben.

Bei der Gesamtsiegerwahl herrschte Spannung pur, schlussendlich sicherte sich den Gesamtsieg der Rasse Pinzgauer „Mona" von Horst Schnitzer vor „Edeltraud" von Bernhard Fleischhacker.

 

Versteigerung
Im Anschluss der Schau wurden bei der Versteigerung neben den Charolais, Fleckvieh-Fleisch und Limousin Stieren erstmals zwei Pinzgauer Stiere versteigert. Der mischerbig hornlose „Haller-Wimit" vom Betrieb Bernhard Fleischhacker wurde per Telefonkonferenz von einem Deutschen Käufer mit € 2.500 angekauft und mit 13 weiteren Pinzgauer-Tieren nach der Fleischrindermesse nach Deutschland exportiert. „Haller-Wimitz" ebenfalls ein mischerbig hornloser Stier vom Betrieb Jury-Kienberger aus St.Veit/Glan wurde um € 2.100 von einem Kärntner Neubetrieb Pinzgauer angekauft und wird in Zukunft für interessante Nachkommen sorgen.

Resümee
Die Fleischrindermesse hat einmal mehr die Qualität der Pinzgauer in der Fleischrinderzucht bestätigt. Keine andere Rasse hat, seit dem Beginn der Fleischrindermesse, so eine Qualitätsverbesserung der Ausstellungstiere geschafft. Der Kärntner Weg in der Pinzgauer Fleischrinderzucht ist der richtige wie auch die Nachfrage nach Pinzgauer-Zuchttieren aus Kärnten beweist. Vor allem Deutsche Betriebe haben Interesse an Pinzgauer-Fleisch Tieren, was auch der Besuch von einigen Züchterkollegen aus dem Nachbarland sowie der Ankauf eines Zuchtstieres bei der Versteigerung unterstreicht.

Georg Moser, kärntnerrind

 

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