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126. ZLF in München - tolle Präsentation der Pinzgauer-Rasse!

Bayern legt Wert auf seine Traditionen! Imponierend präsentierte sich die Milchkuh-Gruppe - v.l. Enzian (V.Stahl) von Anna Sterzinger, Marktschellenberg; Kitzbühel (V.Kamper) von Josef Koller, Bischofswiesen; Ella (V.Lotus) von Martin Gramelsberger, Üb
Bayern legt Wert auf seine Traditionen! Imponierend präsentierte sich die Milchkuh-Gruppe - v.l. Enzian (V.Stahl) von Anna Sterzinger, Marktschellenberg; Kitzbühel (V.Kamper) von Josef Koller, Bischofswiesen; Ella (V.Lotus) von Martin Gramelsberger, Übersee
Einen super Auftritt lieferte der genetisch hornlose Stier NUPUR von Norbert Übler in Hirschbach!
Einen super Auftritt lieferte der genetisch hornlose Stier NUPUR von Norbert Übler in Hirschbach!
Qualitätsvolle Gruppe vom Betrieb Norbert Übler!
Qualitätsvolle Gruppe vom Betrieb Norbert Übler!
Überragend - Milchkuh ENZIAN (V.Stahl, Z.Fam. Wölfler, Palfner, St. Johann) vom Bichlhof in Marktschellenberg
Überragend - Milchkuh ENZIAN (V.Stahl, Z.Fam. Wölfler, Palfner, St. Johann) vom Bichlhof in Marktschellenberg
Mensch und Tier genießen die verdiente Rast. Ludwig Gramelsberger wacht über die drei schönen Pinzgauerinnen!
Mensch und Tier genießen die verdiente Rast. Ludwig Gramelsberger wacht über die drei schönen Pinzgauerinnen!
Martin Güllich präsentierte eine hornlose Kuh mit Kalb
Martin Güllich präsentierte eine hornlose Kuh mit Kalb
und Familie Schwarzbauer eine gehörnte Mutterkuh.
und Familie Schwarzbauer eine gehörnte Mutterkuh.

Pinzgauer auf der Wies'n!

Die wohl traditionsreichste Landwirtschaftliche Ausstellung ist dem Oktoberfest angeschlossen und findet im 4-Jahresrhytmus statt.

Besonders erfreulich ist, dass die Pinzgauer Rinder wieder bestens vertreten wurden.

So waren neben drei Pinzgauer-Milchkühen aus dem Berchtesgadener Land eine ganze Kollektion von Pinzgauer Tieren aus der Mutterkuhhaltung zu bestaunen.

Die Aussteller sind hier besonders in Ihrem Engagement hervorzuheben, so heißt es 10 Tage durchzuhalten mit sattem Programm, da die Rinder jeden Tag in dem Großen Ring präsentiert wurden. Dazu waren die Züchter die ersten Tage noch mit schlechtem Wetter und Dauernässe beklagt, hierzu passend ein Zitat von Norbert Übler: "Das Vorführen am Rindertag am Montag glich einer Wattwanderung".
Gott sei Dank änderte sich dies in der zweiten Wochenhälfte in Sonnenschein.

Das Interesse am Tierzelt war bei den Besuchern sehr groß! Die Pinzgauer waren sehr beliebt und ein echter Besuchermagnet.


1. Milch:
Die Traunsteiner Züchter boten nicht nur ein farbenprächtiges Bild mit ihren Kühen, aufgekranzt mit Fuikln, sie waren auch würdige Vertreter dieser Rasse in München.
Den Klassensieg errang die Kuh Enzian von Anna Sterzinger aus Marktschellenberg.
Den 1b-Preis errang Martin Gramelsberger aus Übersee mit der Lotus- Tochter Ella.
Komplettiert wurde die Klasse mit der Kuh Kitzbühl, die von Josef Koller aus Bischofswiesen gezüchtet wurde.

2. Fleisch: 
Hier brachte Norbert Übler/Hirschbach seinen erstklassigen hornlosen Stier Nupur Pp und 2 Kühe (Vollschwestern) mit Kalb bei Fuß.
Martin Güllich/Bruck stellte eine hornlose Kuh mit Kalb bei Fuß vor.
Familie Hubert Schwarzbauer war mit einer behornten Kuh mit Kalb vor Ort. 


Den Ausstellern zu Folge ist zu sagen, dass der Fleischrinderverband Bayern sehr harmonisch über alle Rassen hinweg miteinander arbeitete und immer zusammenhalf. Jeder ging mit jeder Rasse zur Vorführung, wenn gerade Not am Mann war.

Am Montag, am "Rindertag" hatte der Preisrichter Gernot Pohl, Rinderallianz SA, bei durchgehendem Regen in einem aufgeweichten Ring keine leichte Aufgabe, die aber souverän und mit umfassender Kommentierung durchgeführt wurde.

Bedingt durch die dargebotene Rassenvielfalt war es nicht bei allen Rassen möglich, rasseinterne Wettbewerbe abzuhalten. Doch die hohe Anzahl der Pinzgauer-Mutterkühe mit 4 Tiere ermöglichte dies!
Als Siegerin ging die hornlose Kuh FEHNKE von Norbert Übler für sich.

Die Bullen sind ebenfalls in Gemischten Klassen gelaufen. Zum einen die gefährdeten Rassen mit Gelbvieh, Pinzgauer und Rotem Höhenvieh. Hier konnte Nupur P von Norbert Übler einen hervorragenden 1b-Platz für sich ausmachen. 

Andreas Wild 

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