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15. Kärntner Fleischrindermesse 2026

Eine kapitale Gesamtsiegerin - BALEA Pp* (V.Gustl) von Horst Schnitzer. Michael Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Pinzgauer, überreicht den Ehrenpreis.
Schon die erste Gruppe veranschaulicht das hohe Niveau der Pinzgauer-Fleischrinderzucht Kärntens!
Gut bestückt - die zweite Kalbinnengruppe, die von der schwarzen ROLANDA Pp* von Peter Alexander Gleissner (Bildmitte) angeführt wird!
Hochkarätig - die Gesamtsiegerwahl, aus der BALEA Pp* als verdiente Siegerin und ROLANDA Pp* als Reservesiegerin herausgehen!
Das Gewinnen von neuen Schauteilnehmern kann als größter Erfolg verbucht werden - als bester "Newcomer" wird der Betrieb Seebacher aus Ebene-Reichenau mit Kalbin FANNY Pp* ausgezeichnet!

St. Donat war Mittelpunkt der Fleischrinderzucht !

Die 15. Kärntner Fleischrindermesse am 28. März 2026 lockte zahlreiche Besucher in die Zollfeldhalle nach St. Donat. Neben der Präsentation von knapp 85 Tieren sieben verschiedener Rassen wurde auch ein breites Rahmenprogramm geboten. Ein Highlight der Veranstaltung war das Jungrinderchampionat, bei dem bis zum Schluss spannende Entscheidungen über das beste Rind gefallen sind.   

Nach drei Jahren Pause war die Zollfeldhalle heuer zum 15. Mal Austragungsort der Kärntner Fleischrindermesse. Der Einladung zur Schau sind Züchter beinahe aus ganz Österreich gefolgt und präsentierten diese stolz im Ring. Neben der Rasse Charolais waren Original Pinzgauer und Schottische Hochlandrinder am stärksten vertreten. Angus, Fleckvieh-Fleisch, Kärntner Blondvieh und Limousin komplettierten die Rassenvielfalt.

Gruppenentscheide
Der Luxemburger Preisrichter Frank Recken, Zuchtleiter bei Convis, hatte die schwere Aufgabe in 20 Gruppen der sieben verschiedenen Rassen die Entscheidungen zu fällen.  Seine Entscheidungen fielen schnell und klar und wurden für das Publikum und die Aussteller auch ausführlich begründet.


Original Pinzgauer
Die Rasse Original Pinzgauer präsentierte sich als zweitstärkste Rasse bei dieser Fleischrindermesse und die ausgezeichnete Qualität aller ausgestellten Original Pinzgauer- Tiere sorgte für viel positiven Gesprächsstoff.

So konnten sich die Pinzgauer in den Tageszunahmen durchaus mit den intensiv Rassen Charolais, Limousin und Angus messen. Auch der Besuch zahlreicher Züchterkollegen und einer Abordnung unserer Deutschen Pinzgauer-Freunde vom Bundesverband bestätigte das Interesse an der Kärntner Pinzgauer-Fleischgenetik.

Der Preisrichter hatte keine leichte Aufgabe in allen Gruppen. Bei der jüngsten Kalbinnen der Rasse Original Pinzgauer gab es einen Doppelsieg für den Betrieb Fleischhacker aus Bodensdorf mit den Kalbinnen „Mella“ (Maximus) und „Mibelle“ (V: kr Neptun), dritter wurde der Betrieb Schaubach aus Feistritz/Gail mit Kalbin „Tina“ (V: kr Moro).

In der mittleren Gruppe ging der Sieg an die schwarze Kalbin „Rolanda“ (V: kr Moro) aus dem Betrieb Gleissner aus Ebene Reichenau vor „Simone“ (V: Linus) von Schnitzer Horst aus Feldkirchen und „Belinda“ (V: Gomez) von Alexandra Stinig aus Radenthein.

Der Betrieb Schnitzer holte sich den Sieg und Reservesieg in der letzten Gruppe mit Kalbin „Balea“ (V: Gustl) vor „Sira“ (V: Linus). Der dritte Platz ging an die Versteigerungskalbin „Kämpferin“ (V: kr Robi) von Martin Tschernigg.

Bei den Original Pinzgauern wurde auch eine Gruppe junger Stiere präsentiert, hier sicherte sich ebenfalls der Betrieb Schnitzer den Doppelsieg. StierGeorg“ (V: kr Glöckner) vor „Robin“ (V: kr Raphael). Der schwarze Stier „Ladinger“ (V: kr Lorzenzen) von Walter Probst wurde an die dritte Stelle gereiht.


Gesamtentscheidung
In einer vollen Halle fieberten die Zuschauer und die Züchter dem Gesamtentscheid der Rassen Charolais, Original Pinzgauer, Fleckvieh Fleisch und Schottisches Hochlandrind entgegen.

Die Original Pinzgauer Kalbin „Balea“ von Horst Schnitzer präsentierte sich hervorragend und gewann den Gesamtsieg Pinzgauer weiblich vor der schwarzen Kalbin „Rolanda“ vom Betrieb Gleissner.

Versteigerung
Bei der Versteigerung standen insgesamt 25 Tiere zum Verkauf, wobei auch die trächtige Original Pinzgauer Kalbin „Kämpferin“ von Martin Tschernigg angeboten wurde.
Im Auftrag angekauft wurde diese um € 3.000 von Hans-Heinrich Sustrah aus Deutschland.

Rahmenprogramm
Neben den Info-Ständen der LFS Althofen, Charolais-Austria und der Firma Witasek wurde den Besuchern vor allem auch kulinarisch einiges geboten. Von selbst erzeugten Produkten vom Angus Zuchtbetrieb Privasnig-Petekhof, über gegrilltes Rindfleisch der BVG Kärntner Fleisch bis hin zu Krapfenvariationen der Seminarbäuerinnen, war in der Schmankerlstraße alles dabei. Als Showprogramm stand in der Mittagspause Petutschnig Hons mit seinem Kabarettprogramm im Schauring.

Fazit
caRINDthia gratuliert allen Ausstellern und Siegern herzlich zur Qualität und der Präsentation ihrer Tiere. Ein Dank gilt allen Helfern, Mitwirkenden und natürlich allen Zuschauern, welche die 15. Kärntner Fleischrindermesse zu einer tollen Veranstaltung gemacht haben. Es war ein gelungenes Fest der Fleischrinderzucht.
Das zahlreich erschienene Publikum aus dem In- und Ausland machte die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis und zum starken Statement der Fleischrinderzucht in Österreich!

Besonders erfreulich war das fachliche Interesse an den Fleischrindern, so konnten zahlreiche Delegationen aus dem Ausland begrüßt werden. Diese konnten sich von der ausgezeichneten Qualität der ausgestellten Fleischrinder ein Bild machen und bekundeten bereits wieder Interesse an der Kärntner Pinzgauer-Fleisch Genetik.

Georg Moser, Zuchtleiter caRINDthia

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