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2. Deutsche Bundesfleischrinderschau Pinzgauer in Ilshofen

Qualitätsvolle Mutterkühe - v.l. Suse (V.Haller-Griff) von Johannes Schmidt und Nadell (V.UE Harry) von Josef u. Bernadette Leibold, welche Zwillingskälber bei Fuß hat!
Qualitätsvolle Mutterkühe - v.l. Suse (V.Haller-Griff) von Johannes Schmidt und Nadell (V.UE Harry) von Josef u. Bernadette Leibold, welche Zwillingskälber bei Fuß hat!
Sehr gleichmäßige und ansprechende Jungstiergruppe!
Sehr gleichmäßige und ansprechende Jungstiergruppe!
Bundessieger 2020 - kr Maik von Marcus Mihm und UE Nick von Norbert Uebler!
Bundessieger 2020 - kr Maik von Marcus Mihm und UE Nick von Norbert Uebler!
Ungemein wertvoll - der länderübergreifende Züchteraustausch!
Ungemein wertvoll - der länderübergreifende Züchteraustausch!

Ein Fest für die Pinzgauer und ihre Züchterschaft!

Welch immense Bedeutung eine Rinderschau letztendlich für die Entwicklung einer Züchterschaft hat, kam anlässlich der 2. Bundesfleischrinderschau der Rasse Pinzgauer am 17. und 18. Jänner in Ilshofen unübersehbar zum Ausdruck.

Größten Respekt verdienen sich hier die ambitionierten Züchter, die keinerlei Mühe und Aufwand scheuten, um ihre Paradetiere ins Schaufenster zu stellen. 
Einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Erfolg solcher Veranstaltungen haben aber zweifellos die Kollegen der "Pinzgauer-Szene", die sich aus Österreich (hier im Besonderen die Kärntner Züchter) und allen Teilen Deutschlands versammelten, um den guten Kontakt innerhalb der kleinen, unglaublich engagierten Züchterriege zu intensivieren und zu pflegen.

Die freitägige Bundesschau bot einen Querschnitt der deutschen Pinzgauerzucht, welche mit hoher Qualität durch alle Kategorien hindurch überzeugen durfte.

Bei den Weiblichen landeten Josef und Bernadette Leibold aus Heinstetten einen doppelten Erfolg - durften sie mit ihren beiden Mutterkühen SOFI (V.UE Nupur) und NADELL (V.UE Harry) jeweils einen Gruppensieg verbuchen und im Finale für SOFI denBundessieg mit nach Hause nehmen!
Mit dem Reservesieg wurde das unbestritten best entwickelte 1,5-jährige Jungtier - HEIDEBLUME, eine Basti-Tochter von Markus Mihm aus Tann/Rhön bedacht.

Eindrucksvoll gestaltete sich das Finale der besten Stiere, wo mit dem 4-jährigen kr MAIK kein Unbekannter im Endring stand. Der von Horst Schnitzer, Jaklbauer in Feldkirchen/Ktn. gezüchtete Besamungsstier steht im Besitz von Marcus Mihm aus Tann/Rhön und durfte sich als verdienter Bundessieger feiern lassen.
Mit dem Reservesieg wurde der best entwickelte, sehr korrekte Jungstier UE NICK (V.UE Nupur) von Norbert Uebler aus Hirschbach bedacht. 

Über den Siegertitel bei den Betriebssammlungen durfte sich Familie Leibold freuen, den Reservesieg verdiente sich Marcus Mihm. 
Als großer Nachzuchtsieger ging UE Nupur PS hervor, gefolgt von Basti Pp.

Der große Wert der Veranstaltung kam im anschließenden Züchterabend perfekt zum Ausdruck, indem bei gemütlichem Beisammensein die Freundschaft innerhalb der "Pinzgauer-Familie", die weit über Landes- und Staatsgrenzen hinausreicht, intensiv und stimmungsvoll gepflegt wurde!

Mit dem Kauf von hochkarätiger Genetik holten sich zwei bekannte Kärntner-Züchter verheißungsvolle "Pinzgauer-Aktien" nach Österreich - Horst Schnitzer sicherte sich bei der samstägigen Auktion mit dem Kauf des Bundesreservesiegers UE NICK von Norbert Uebler seinen nächsten 1a-Herdenchef,während Dieter Kienberger aus St. Veit/Glan beim sonntägigen Betriebsbesuch am Hofvon Martin Augustin in Friedberg den Kauf von Jungstier Erdinger (V.Germanicus) besiegelte.
Gratulation zu den geglückten Einkäufen und viel Freude und Erfolg mit den vielversprechenden Zuchttieren!

Allen teilnehmenden Ausstellerfamilien sowie den Schauverantwortlichen dürfen wir an dieser Stelle ganz herzlich danken und gratulieren - Deutschlands Pinzgauerzucht hat mit einem perfekten Bild gezeigt, 
welch Potenzial in dieser, unserer Rasse steckt - ein Hoch auf euch und die Zukunft der Pinzgauer!

Christina Sendlhofer  

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