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7. Pinzgauer Jungkuhchampionat

Pinzgauer Jungkuhchampions 2019 - MELODIE (V.Major) von Elisabeth u. Hans-Peter Seber, Hettlgrub, Bramberg und Reservechampion MOASTER (V.Rester) von Josef Höttl, Obermühle, Mittersill
Pinzgauer Jungkuhchampions 2019 - MELODIE (V.Major) von Elisabeth u. Hans-Peter Seber, Hettlgrub, Bramberg und Reservechampion MOASTER (V.Rester) von Josef Höttl, Obermühle, Mittersill
Zeigen ihr Leistungspotenzial! Töchtergruppe von GAU
Zeigen ihr Leistungspotenzial! Töchtergruppe von GAU
Kein Jungzüchterfest ohne unsere Jüngsten!
Kein Jungzüchterfest ohne unsere Jüngsten!
Für einen wertvollen Zuwachs am Bachseithof sorgte ein Freund der Bachseitbuam - Lukas Anker!
Für einen wertvollen Zuwachs am Bachseithof sorgte ein Freund der Bachseitbuam - Lukas Anker!
Zwei Erfolgskomponenten - Preisrichter Reinhard Scherzer und Obmann Josef Berger!
Zwei Erfolgskomponenten - Preisrichter Reinhard Scherzer und Obmann Josef Berger!

Eine fulminante Veranstaltung ist geschlagen! Hervorragende Jungkuhchampions 2019 gekürt!

„Es ist mir eine besondere Ehre und gleichzeitig eine große Auszeichnung für alle Züchterinnen und Züchter, welche uns heute solche Tiere präsentieren", meinte Reinhard Scherzer in seinen ersten Kommentaren als Preisrichter eines wunderbaren Jungzüchterfestes, das am 9. März 2019 die bereits siebte Auflage dieser erfolgreichen Veranstaltungsserie erfahren durfte.

Scherzer, selbst passionierter Fleckviehzüchter aus Paternion/Ktn. zeigte sich angetan vom immensen Zuchtfortschritt der letzten zehn Jahre, hatte er bereits 2009 die Ehre, beim 2. Jungkuhchampionat im Ring stehen zu dürfen.
Wie sehr diese Rasse den Züchtern am Herzen liegt, spiegelt sich in den prächtigen Kühen und zeigt zugleich den Zusammenhalt der Familien, ohne welchen keine Arbeit gelingen kann", meinte einer, der aus Erfahrung weiß, was eine intakte Familie zu leisten vermag!

PINZGAUER
Eine beinah' überbordende Versteigerungshalle und Ring für Ring strahlend schöne Kühe machten es nicht nur dem Preisrichter schwer, sondern sorgten auch bei den Zuschauern für Hochspannung bis ins Finale.
Hier wird sichtbar, dass wir in die richtige Richtung züchten und dass uns diese Kühe eine faszinierende Veranstaltung liefern", zeigte sich der Rinderfachmann beeindruckt. 

Wie fruchtend sich das Zuchtprogramm nicht nur auf die Optik der Ausstellungstiere, sondern auch auf die Linienvielfalt auswirkt, beweist die Tatsache, dass 15 verschiedene Reinzuchtstiere als Väter im Tierverzeichnis aufschienen und der strikten Teststierselektion somit eine klare Bestätigung liefern!

Die ersten Entscheidungen waren nicht die allerschwersten – „kommt man schließlich an dieser Einen niemals vorbei" – schwärmte Reinhard Scherzer bei der Wahl zum Pinzgauer-Euterchampion, den sich die kapitale DIVA (V.Lust) von Gerhard Innerhofer, Einödberg in Mittersill sicherte.

In der sechsköpfigen Endauswahl zum PINZGAUER-Gesamtchampion zeigte sich eine besondere Siegermentalität – MELODIE (V.Major) von Elisabeth und Hans-Peter Seber, Hettlgrub in Bramberg überzeugte nicht nur aufgrund ihrer Korrektheit und ihrer feinen Bewegung, sie steigerte sich sichtbar von Runde zu Runde und durfte sich zu guter Letzt als große Siegerin feiern lassen!
Den Reservechampionstitel heimste die enorm entwickelte, sehr edle MOASTER (V.Rester) von Josef Höttl, Obermühle in Mittersill ein.

PINZGAUER x RH
„Welch‘ imposante Erscheinungen – sie lassen wahrlich keine Wünsche offen", erfreute sich der Preisrichter an den herausragenden Vertreterinnen der Pinzgauer x RH-Endauswahl und hatte ebenso die Aufgabe, allererst die besten Euter zu küren.
„Ein Euter, das mich an einen Rucksack erinnert, der nicht belastet und für immer trägt", meinte Scherzer in der Entscheidung zum Euterchampion, welchen sich verdient MAILAND (V.Ladd Red) vom Landesgut Litzlhof in Lendorf sicherte.

In der Wahl des PINZGAUER x RH-Gesamtchampions waren die Freudenschreie sehr bekannte – gehörten sie schließlich Matthäus Hochfilzer, Ginsberg in Going, der sich über den Sieg seiner edlen Paradekuh FINK (V.Rester) lautstark freuen konnte! Nicht minder groß war die Freude bei Hermann Egger – konnte er mit SISSI (V.Jotan Red) den Reservesieg für das Schüttgut in Zell am See einfahren!

NACHZUCHTGRUPPE GAU
Für ein bereicherndes Rahmenprogramm sorgte die Präsentation der vierköpfigen Töchtergruppe des Besamungsstieres GAU, die eindrucksvoll die Vererbung von Leistungspotenzial demonstrierte.
Thomas Edenhauser, Geschäftsführer der Rinderzucht Salzburg, sprach in seiner Laudatio über den Bezug zum Jungkuhchampionat, war Mutter BLÜML vor elf Jahren würdige Vertreterin der ersten derartigen Veranstaltung in Maishofen und Züchter Andreas Geisler damals als „Jungzüchter der ersten Stunde" ein überaus aktiver und engagierter Teil der „Jungzüchter-Erfolgsgeschichte"!

Edenhauser berichtete von der leistungsstarken Nachzucht des Besamungsstieres, die mit Mittelrahmigkeit und bester Melkbarkeit punktet und dem Topvererber einen Milchwert von 111 zuschreibt.
Als kleine Auszeichnung durfte Obmann Berger dem verdienten Züchter Andreas Geisler, Handl in Krimml eine Bildtafel seines Stieres überreichen.

BAMBINI
Hier an letzter Stelle, aber ungeschlagen die Nummer Eins sind und bleiben unsere Jüngsten, die sich einmal mehr in unbeschreiblicher Art und Weise präsentiert haben. Man muss kein großer Fachmann sein, um die Verbundenheit der Kinder mit ihren kleinen Tieren zu spüren – der Auftritt dieser jungen Schar zeigt unübersehbar, wie positiv sich Zuneigung und Berührung für ein gedeihliches Aufwachsen und eine gesunde Entwicklung von Mensch und Tier auswirken.
Große Gratulation allen teilnehmenden Kindern und noch größerer Dank an alle Eltern, die dies mit größter Mühe unterstützen!

Nebst allen erfolgreichen Siegern und Preisträgern durften sich am Ende auch noch ein paar Besucher freuen - jene, welche das Glück eines Siegerloses hatten und mit einem Besamungs- oder Einkaufsgutschein für Pinzgauer-Genetik nach Hause gehen durften.
Die größte Freude hatte aber wahrscheinlich Veronika Eder vom Bachseithof in Bruck - während sie den 60. Geburtstag ihres Bruders feierte, kam es im Kälberstall zu einer plötzlichen Vermehrung. Als Glücksfee Magdalena Gruber das Los vom Brucker Lukas Anker aus der Milchkanne zog und Lukas' Freunde am Bachseithof daheim sind, war es sofort gewusst, dass auch das Kälbchen hier seine Heimat finden wird...;)

Zu guter Letzt dürfen wir allen Ausstellerinnen und Ausstellern von Herzen danken – sie waren es schließlich, die mit ihren Kühen die qualitativen Zutaten für das 7. Pinzgauer Jungkuhchampionat geliefert haben!
Gratulation zu euren wunderbaren Tieren und Vergelt’s Gott für eure Mühe, eure Bereitschaft und euren Züchterstolz, der uns mit größter Freude und Dankbarkeit erfüllt!

Den größten Dank dürfen wir aber dem Verantwortlichen – Obmann Josef Berger übermitteln, der sich seiner Verantwortung gestellt hat und wieder einmal Bestätigung für sein Können erfahren durfte. Nicht nur, weil er ein Auge für die schönsten Kühe hat, sondern auch, weil er Menschen motivieren und begeistern kann, gemeinsam Großes zu vollbringen! Danke für diesen unermesslichen Einsatz und größten Dank auch an alle, die mit ihrer unbezahlbaren Arbeit dazu beigetragen haben, dass dieses Fest zu einem unvergesslichen geworden ist!

Danke auch dem Preisrichter, der es einmal mehr verstanden hat, nicht nur seine persönlichen Entscheidungen zu treffen, sondern allen Ausstellern Respekt und Anerkennung entgegen zu bringen – danke für diese besondere Art, Menschen und ihre Leistungen wertzuschätzen!

Christina Sendlhofer

PRÄMIERUNGSLISTE

 

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