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9. Kärntner Fleischrindermesse

Siegerstier BENNO (V.Bastian) von Horst Schnitzer aus Himmelberg überzeugte durch sehr gute Bemuskelung und sehr gutes Fundament.
Die sehr gut entwickelte Rester Tochter GRETA von Ernst Zellnig aus Ettendorf siegte bei den jungen Pinzgauer-Kalbinnen.
Bei den älteren Pinzgauer-Kalbinnen führte am Sieg von LARA (V.Rader) kein Weg vorbei. Gute Fundamente, eine gute Entwicklung und Bemuskelung begeisterten den Preisrichter. Züchter: Bernhard Fleischhacker aus Bodensdorf
Nur knapp geschlagen geben musste sich der schwarze Bastian-Sohn BOBO von Ingrid u. Christian Rosenauer aus Gmünd.
Die Pinzgauer-Fleischtiere konnten bei dern 9. Fleischrindermesse einen guten Eindruck hinterlassen.

Rinder auf dem Laufsteg - Pinzgauer präsentierten sich in drei Gruppen

Bei der diesjährigen Fleischrindermesse am 16. März 2013 präsentierten sich wieder über 100 Jungrinder der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Fleisch, Kärntner Blondvieh, Schottisches Hochlandrind sowie Pinzgauer-Fleisch dem Publikum und rangen um den Titel Jungrinderchampion 2013. Das Jungrinderchampionat ging traditionell am Vormittag über die Bühne. Die Kalbinnen und Stiere wurden abwechselnd im Ring von den zwei Preisrichtern Gerry Ernst (Fleischrinderzuchtberater in Luxemburg) sowie Sepp Gisler (SHL und Luing-Züchter sowie Mitarbeiter bei Mutterkuh Schweiz) rangiert.

Die Pinzgauer konnten überzeugen

Schon als erste Gruppe wurden die Pinzgauer Kalbinnen geboren von 07.01. – 11.03.2012 gerichtet. Überzeugen konnte dem Preisrichter Gerry Ernst vor allem die bestens entwickelte Kalbin „Greta“ (V: Rester) von Zellnig Ernst aus Lavamünd und sie wurde zur Siegerin dieser Gruppe gekürt. Zweite dieser Gruppe wurde Bastian-Tochter „Melodie“ von Fleischhacker Bernhard und dritte die schwarze Kalbin „Selli“ von Gleissner Michael aus St. Lorenzen.
Bei den Kalbinnen geboren 05.07. – 12.08.2011 führte an dem Sieg bei der Kalbin „Lara“ (Vater: Rader) von Fleischhacker Bernhard aus Bodensdorf kein Weg vorbei. Die sehr gut entwickelte und angefleischte Kalbin mit bestem Fundament konnte absolut überzeugen. Diese Linie bürgt für Qualität, schon Halbbruder „Capri“ und Vollschwester „Linda“ konnten bei den letzten zwei Fleischrindermessen die Siegertitel mit nach Hause nehmen. Aber es war keine leichte Entscheidung für den Preisrichter, denn auch die weiteren Kalbinnen konnten durch gute Fundamente, eine gute Bemuskelung und einen sehr guten Typ das Publikum begeistern. Zweite wurde Lurock-Tochter „Karo“ von Tschernigg Franz aus St. Michael/Lav., Dritte „Larissa“ von Fleischhacker Bernhard. An die vierte Stelle wurde Malo-Tochter „Karlotta“ von Betrieb Rutter-Auernig aus Obervellach gereit.

Als Höhepunkt bei der Rasse Pinzgauer kamen zum Schluss die Stiere in den Ring. Die drei sehr ausgeglichenen und harmonischen Stiere machten es dem Preisrichter nicht einfach eine Rangierung zu treffen. Doch am Ende siegte der bestens bemuskelte Stier „Benno“ von Schnitzer Horst aus Himmelberg vor den beiden Stieren von Rosenauer Christian und Ingrid aus Gmünd. Alle Stiere stammen von dem genetisch hornlosen Stier „Bastian“ ab.

Die 9. Kärntner Fleischrindermesse hat einmal mehr gezeigt wie wichtig die Präsentation der Fleischrinderrassen für das breite Publikum ist. Gerade bei solchen Veranstaltungen dürfen auch die Pinzgauer nicht fehlen. Diese drei Gruppen haben einmal mehr eine gute Werbung für die Pinzgauer im Fleischbereich gemacht. Auch das Interesse aus Nah und Fern zeigt die gute Arbeit im Bereich Pinzgauer-Fleisch. Im Vorfeld der Fleischrindermesse bzw. danach wurde jeweils ein Zuchtstier nach Niederösterreich und nach Salzburg verkauft. Auch aus Deutschland wurde schon für einen weiteren Pinzgauer-Fleisch Stier Interesse bekundet. Der Kärntner Rinderzuchtverband bedankt sich noch einmal bei allen Ausstellern und gratuliert sehr herzlich zu den Erfolgen!

Ing. Georg Moser

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