965. Versteigerung in Maishofen
Reinrassig und bio - die Kriterien für Bestpreise!
So heißbegehrt reinrassige, qualitätsvolle und vorzugsweise aus Biohaltung stammende Pinzgauerrinder sind, so leiden diese unter der derzeit geringen Anzahl der aufgetriebenen Kühe und Jungkühe.
Vergleichsweise zwar in der Überzahl, aber preislich eher unter Druck kommen die Pinzgauer x RF-Kühe, deren Käuferschaft eine sehr überschaubare ist.
Mit € 2.260 an der Spitze der Verkaufsliste stand mit ANKA eine reinrassige Zweitkalbskuh (V.Major, 28 kg Milch) von Regina und Franz Fritzenwallner, Öbrist in Wagrain, die mit Korrektheit und Eleganz zu überzeugen wusste. Angekauft wurde die edle Kuh von Katrin und Johannes Schörkhuber, Losbichlhof in Laussa/OÖ, wobei die eigentliche Besitzerin Tochter Ronja ist, die ihr "Bausparvermögen" perfekt in erlesene Pinzgauer-Genetik investierte - Gratulation dazu!
€ 1.800 erlöste Markus Rainer, Schlettern in Rauris für MELLA, ebenfalls in der zweiten Laktation und reinrassig (V:Grimm, 28 kg Milch), welche Fa. Weger für den Export nach Südtirol ankaufte.
Auch bei den Jungkühen verbuchte eine reinrassige den Höchstpreis. MARESI, eine perfekt entwickelte
Waldherr x Loser-Tochter (18 kg Milch) von Manfred Egger, Obererlach in Gries/Pzg. wechselte um € 1.800
in den Flachgau zu Alexander und Vanessa Landrichtinger, Rutzing in Seekirchen.
Umgekehrt verhielt sich der Trend bei den Zuchtkälbern, wo für hochkarätige Pinzgauer x RF-Genetik -
ein LASA x JANKO-Kalb (40,3%RF) von Andreas Reiter, Ginzen in Niedernsill € 620 verbucht werden konnte. Das vielversprechende Jungtier wurde als Treuhandkauf der RZS vermittelt.
Durchschnittspreise:
Zuchtkälber: (6 angeboten, 5 verkauft)
448,00
Kühe in Milch: (13 angeboten, 10 verkauft)
A bzw. Gesamt: 1.734,00
Jungkühe in Milch: (4 angeboten und verkauft)
A bzw. Gesamt: 1.515,00
Allen neuen Besitzern wünschen wir viel Glück und Freude mit ihren Herdenzugängen und dürfen herzlich
zur nächsten Versteigerung am 4. März - der ersten im März - einladen.
Wir appellieren an alle Züchterinnen und Züchter, ihre Kühe möglichst über den Versteigerungsstandort Maishofen zu vermarkten, um nicht nur eine entsprechende Qualität, sondern auch die notwendige Quantität zu garantieren - ist schließlich eine gute Auswahl nicht nur Werbung für die Rasse, sondern vor allem unverzichtbarer Anreiz für unsere Käuferschaft!!
Christina Sendlhofer


