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Almabtriebe in Tirol

Trotz wenigen Kopfschmuckes ein schönes Bild - das Heimkommen der Familie Niedermoser, Sahat in St. Jakob i. H.
Trotz wenigen Kopfschmuckes ein schönes Bild - das Heimkommen der Familie Niedermoser, Sahat in St. Jakob i. H.
Weniger ist manchmal mehr - die Freude über das gesunde Almvieh überwiegt bei Roland Dödlinger, Kandler in Fieberbrunn allemal!
Weniger ist manchmal mehr - die Freude über das gesunde Almvieh überwiegt bei Roland Dödlinger, Kandler in Fieberbrunn allemal!

Schlechtwetter als Spielverderber!

Die wochenlangen, mühevollen Vorbereitungen wurden am vergangenen Wochenende nicht wirklich belohnt - der kräftige Regen machte die Vorhaben von vielen ambitionierten und motivierten "Almabtreibern" zunichte.

Etwas "abgespeckt" zeigte sich deshalb die gewohnt farbenprächtige Herde des Sahatbauern. Die große Schar der Zaungäste ließ sich davon nicht beeindrucken und zollte den Heimkehrern Bewunderung und Applaus. Berührende Klänge der Weisenbläser brachten am Sahathof in St. Jakob in Haus die Wehmut des Abschieds und zugleich die Freude über das Heimkommen zum Ausdruck.  

Bestens vorbereitet hätte sich auch Familie Grünbacher, Jagerst aus Waidring. Annemarie Grünbacher stattete die ganze Mann- bzw. Frauschaft mit einer schönen "Almabtriebs-Uniform" aus und ließ sich die gute Laune vom Schlechtwetter keinesfalls verderben!

Bei allem Wetterpech überwiegt am Ende trotzdem das Glück, Tier und Mensch wieder gesund nach Hause gebracht zu haben. Und wenn das Wetter auch leider nicht unbedingt zum Gelingen einer stimmungsvollen Heimfahrt beigetragen hat, so darf man durchaus dankbar über einen guten und fruchtbaren Almsommer sein!

DANKE an Max Riesberg, Redakteur des Bayerischen Wochenblatts. Er hat sich vom schlechten Wetter nicht irritieren lassen und lieferte uns die eindrucksvollen Bilder vom Sahater und Jagerster!

Christina Sendlhofer

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