Almauftrieb auf die Reiter Alm!
Über Stock und über Stein - die Herde von Familie Hochleitner weiß, was Fußmarsch heißt!
Einen mehrstündigen, fordernden Fußmarsch kennen nur mehr die wenigsten Wiederkäuer, wird nahezu sämtliches Almvieh per Traktor oder LKW zum jeweiligen Ziel der sommerlichen Bleibe verfrachtet.
Für eine der wenigen Ausnahmen sorgt die Herde der Familie Hochleitner, Waltl in Lofer, die sich am Pfingstsamstag auf den Weg zur der Reiter Alpe (bekannt auch unter "Reither Steinberge", welche zu den Berchtesgadener Alpen gehören und somit deutsches Staatsgebiet sind) machte.
Mindestens drei Stunden dauert der Aufstieg vom Waltlhof am Loferer Mayrberg über die Alper-Alm
bis zur Reiter Alpe, wo die 12 Kalbinnen die nächsten drei Monate verbringen dürfen. Das Almgebiet erstreckt sich bis zur Neuen Traunsteiner Hütte, die vielen Bergsteigern als beliebtes Tourenziel bekannt ist.
Der Weg in die Reither Steinberge ist nicht nur ein langer, er ist aufgrund seiner vielen Steintreppen auch ein beschwerlicher, der ein gutes Fußwerk aller Marschierenden bedingt und den Pinzgauern somit mit Sicherheit entgegenkommt - können sie auf ihre guten Fundamente und ihre dunklen, harten Klauen setzen!
Danke an Theresa Hochleitner für das eindrückliche Bild - verbunden mit den besten Wünschen für einen guten und gesunden Almsommer in den Reither Steinbergen!
Weit oben angekommen ist auch schon das Almvieh auf der Piff-Hochalm, wie das schöne Foto von Mathias Kinberger bestätigt - die Kalbinnen der LFS Bruck sowie ein paar Mitstreiterinnen von Hannes Hofer und Mathias Kinberger genießen die frischen Almkräuter, die aufgrund des derzeitig feuchtwarmen Wetters in Hülle und Fülle bereitstehen!
Hoffen wir nun auf eine beständigere Wetterphase, damit die Heuernte endlich beginnen kann und sich die Scheunen mit kostbaren Winterfutter füllen mögen!
Christina Sendlhofer

