"Angekommen" in der neuen Heimat!
Als wären sie nie woanders gewesen... Schüttgut-Kühe bewähren sich am Bichlerhof in Weißbach!
"De Kiah gfrein uns gscheit !!", - schöner hätte der Kommentar von Hubert Holzner aus dem bayerischen Weißbach nicht lauten können, als ihn die Frage nach dem kürzlich importierten "Zehnerpack vom Schüttgut" erreichte.
Das Integrieren in den neuen Laufstall des Bichlerbauern war offenbar überhaupt kein Problem - auch nicht, wenn der Blick auf die gehörnten Kühe vielleicht doch den ein oder anderen Zweifel aufkommen lässt.
"Den Kühen taugt's und ich hab' mirs nicht so einfach vorgestellt", meinte Hubert Holzner im Gespräch und bringt die Freude über die problemlose Umstellung überzeugend zum Ausdruck.
War die Erweiterung des Kuhstalles im letzten Jahr ein fixes Vorhaben der Familie Holzner, so trug eine akute, sehr schwere Wirbelverletzung von Huberts Vater Martin sicher entscheidend zur Anschaffung der vollautomatisierten Melktechnik bei.
"Seit gut zwei Wochen läuft der Melkroboter und für die Kühe scheint es überhaupt kein Problem zu sein", freut sich der Jungbauer, dessen Kuhbestand sich mit 36 Einheiten nahezu verdoppelt hat und noch Platz für ein paar weitere bietet.
Erklärtes Ziel des Holznerbauern war die Anhebung der Kuhzahl und gleichzeitig die Minderung des Jungviehbestandes, wäre ansonsten auch ein Umbau des Almgebäudes vonnöten gewesen. Denn während die Milchkuhherde den Sommer über im Tal bleibt, übersiedelt sämtliches Jungvieh sowie die trockenstehenden Kühe auf die Bichleralm, welche direkt vom Hof erreichbar ist und auf knapp 1.000 m Seehöhe liegt.
Ein Tipp: die Bichleralm im Bayerischen Rundfunk
Die Freude über die geglückte Aufstockung liegt auch ganz auf unserer Seite und wir wünschen dem motivierten Jungbauern viel Glück und Segen bei seinem täglichen Tun! Die besten Wünschen gelten auch Senior Martin, damit er möglichst bald wieder einsatzfähig ist - von Herzen alles Gute!
Christina Sendlhofer

