Beinah' umgefärbt!
Schon fast durchgehend kastanienbraun - die Herde von Mathias Vetsch im Schweizerischen Sevelen!
Mit dem zufälligen Kauf seiner ersten Pinzgauerkuh Emanuella aus dem Betrieb von Georg Buchegger, Weinauhäusl in Annaberg begann für Mathias Vetsch eine besondere Ära, die nach acht Jahren praktisch unübersehbar ist -
hat sich der Hof von Vetsch mittlerweile fast komplett in einen Pinzgauer-Zuchtbetrieb verwandelt und sorgt aufgrund seiner Vorzeigeherde für viel Aufsehen und Begeisterung im Grenzgebiet zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz.
"Aktuell sind es 17 Pinzgauerkühe, eine Jersey und eine Tiroler Grauvieh, werde aber nachher nur mehr Pinzgauer haben. Nachzucht habe ich nur mehr aus Pinzgauer, zwei davon sind schwarz", so lauteten die Kommentare des begeisterten Milchbauers, dessen Euphorie und Leidenschaft für die Pinzgauerrasse nicht zu leugnen ist.
Einen fixen Platz nimmt dabei auch seine mittlerweile 13-jährige Emanuella ein, die ihren Lebensabend bei Vetsch verbringen darf und sich immer noch in bester Kondition präsentiert.
Die Nachfrage nach Pinzgauern in der Schweiz ist eine ungebrochen große und gerade in diesen Tagen sind die beiden bekannten Viehhändler Rolf Hinder und Franz Scherrer wieder mit Thomas Sendlhofer unterwegs, um die Pinzgauer-Aufträge der Schweizer Bauern bestmöglich zu bedienen.
Wenn es auch eher selten ist, dass unsere Pinzgauer ihre Bestimmung auf einem Schweizer Milchviehbetrieb finden, so wissen wir aus den Erfahrungen zahlreicher bekannter Namen wie Matthias Zimmermann, Erwin Engel, Christian Putzi oder eben Mathias Vetsch um die Zufriedenheit der Bauersfamilien, die mit ihrer Entscheidung für die Pinzgauer voll ins Schwarze getroffen haben!
Wir wünschen allen, die sich mit dem Kauf von Pinzgauer-Rindern einen besonderen Wunsch erfüllen, viel Glück und Freude - vor allem aber, dass sie ihre Erwartungen erfüllen und so wie Emanuella zu langjährigen, treuen Begleiterinnen werden dürfen!
Ein schöner Aspekt ist auch die Verbindung, die manche neue Besitzer, u.a. auch Mathias Vetsch zu den Züchtern ihrer Tiere pflegen.
"Mit einigen Bauern aus Österreich habe ich ständig Kontakt und schicke immer wieder Fotos von den von ihnen gezüchteten Tiere, um mitzuteilen, wann sie gekalbt haben und wie es ihnen geht. Dabei gibt es manchmal lange Telefonate....", so Vetsch, für den das Wohl seiner Rinder unangefochten an erster Stelle steht!
Auch wir freuen uns jederzeit über Pinzgauer-Nachrichten aus nah und fern und laden herzlich ein, schöne Bilder und Beiträge mit uns zu teilen!
Christina Sendlhofer


