Zum Hauptinhalt springen

Bundes-Pinzgauerschau 2022

Bundessiegerinnen PINZGAUER - Wolke (V.Fall) von Barbara Reitstätter, Hackl, Kössen und Moaster (V.Rester) von Josef Höttl, Obermühle, Mittersill
Bundessiegerinnen PINZGAUER - Wolke (V.Fall) von Barbara Reitstätter, Hackl, Kössen und Moaster (V.Rester) von Josef Höttl, Obermühle, Mittersill
Bundessiegerinnen PINZGAUER x RF - Zeder (V.Marat) von Matthäus Hochfilzer, Ginsberg, Going und Gerda (V.Rester) von Marianne u. Georg Hochfilzer, Unterstein, Reith/K.
Bundessiegerinnen PINZGAUER x RF - Zeder (V.Marat) von Matthäus Hochfilzer, Ginsberg, Going und Gerda (V.Rester) von Marianne u. Georg Hochfilzer, Unterstein, Reith/K.

Wie die Mutter, so die Tochter - großartiges Double für Familie Reitstätter, Hackl in Kössen! Wir gratulieren den Bundessiegerinnen 2022!

"So erträumt man sich eine Pinzgauerkuh und so eine ist fürs Plakat gemacht", mit diesen Worten beschrieb der für seine unvergleichbare Kommentierung bekannte Preisrichter Reinhard Scherzer seine Entscheidung zur Pinzgauer-Bundessiegerin 2022. Er meinte damit Jungkuh WOLKE (V.Fall) von Barbara Reitstätter, Hackl in Kössen, die in ihrer Komplettheit an diesem Tag nicht zu schlagen war. Dass der Apfel meist nicht weit vom Stamm fällt, belegt der Wiederholungssieg von Familie Reitstätter, indem die letzte Bundessiegerin mit Winni just die Mutter von Wolke war.

Für den Bundesreservesieg zeichnete die kapitale Drittlaktierende MOASTER (V.Rester) von Josef Höttl, Obermühle in Mittersill, die sich perfekt zu präsentieren wusste und gewissermaßen "Siegermentalität" mitbrachte - als Reservechampion beim Pinzgauer-Jungkuhchampionat 2019!

Sichtlich bewegt zeigte sich Reinhard Scherzer auch in den Entscheidungen der drei Pinzgauer x RF-Gruppen, die ob ihrer Qualität und Stärke zu beeindrucken wussten. "Wenn ich diese Kühe sehe, dann kann ich den Züchtern versichern, dass sie ihren Auftrag vollends erfüllt haben. Ich verneige mich vor diesen Tieren und darf zu den Erfolgen nur gratulieren", schwärmte der profunde Fachmann, dessen Leidenschaft für die Rinderzucht eine unüberhörbare ist!
Der Siegertatsch galt schlussendlich der imposanten Zweitlaktierenden ZEDER (V.Marat) von Matthäus Hochfilzer, Ginsberg in Going. Für die doppelte "Hochfilzer-Besetzung" an der Spitze sorgte die Parade-Jungkuh GERDA (V.Rester) von Marianne und Georg Hochfilzer, Unterstein in Reith/K., die den Bundes-Reservesieg nach Hause nehmen durfte!

Großes Lob streute Landeshauptmann Wilfried Haslauer den Ausstellern für das unsagbar schöne Bild, welches die Aussteller mit der Präsentation ihrer Tiere vermittelten. "So viel Zuwendung und Stolz, welche unsere Bauern ihren Tieren erweisen, verdient größte Anerkennung und wir alle wissen, dass ein Stall keine Ferien kennt und 365 Tage vollen Einsatz erfordert!", würdigte Haslauer den Fleiß der Bauern, der damals wie heute vom Zusammenhalt der Familien geprägt und getragen ist!

Der ungeahnte Ansturm an interessierten Menschen, der sich in der übervollen Versteigerungshalle und einem gerammelt vollen Festzelt zeigte, bewies die große Freude, nach zweijähriger Ebbe endlich wieder eine Rinderschau besuchen zu dürfen. Es spiegelte auch das ungebrochen große Interesse an der Landwirtschaft und die Wichtigkeit von Ausstellungen wider - weil es einfach unabdingbar ist, die Leistungen unserer Züchterfamilien regelmäßig ins Schaufenster zu stellen!
Für diese Bereitschaft sagen wir DANKE an alle Ausstellerfamilien, die für das gelungene Bild unserer Rasse verantwortlich zeichneten und gratulieren den neu gekürten Bundessiegerinnen und allen erfolgreichen Preisträgerinnen!

Christina Sendlhofer

Reihungsliste

Zurück