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11. Bundesfleischrinderschau in Traboch

Grandioses Double! Bundesreservesiegerin JOLINE (V.Major) und Bundessiegerin SILVANA (V.Ramorat) von Horst Schnitzer, Jaklbauer, Feldkirchen
Bundessieger kr NEPTUN (V.Nappoleon) von Christian Fleischhacker, Schlossberger, Bodensdorf
Bundesreservesieger kr MORO (V.Magnum) von Peter Alexander Gleissner, Ebene Reichenau
Ein Herz und eine Seele - Johanna Dick mit FEIVEL P (V.Haller-Feis) besticht mit ihrer Vorführleistung und holt sich den verdienten Gruppensieg!
Mit einer bravourösen Präsentation schaffte es Jakob Schnitzer mit seiner JOLINE (V.Major) ins Finale der besten VorführerInnen!

Beeindruckende Rassenpräsentation von Klein bis Groß! Familie Schnitzer, Jaklbauer in Feldkirchen landet einen großartigen Coup mit dem Doppelsieg ihrer Kalbinnen Silvana und Joline!

Einmal mehr stand die Bundesfleischrinderschau im Zeichen eines farbenprächtigen Rinderfestes, sorgten insgesamt
17 verschiedene Rassen nicht nur für eine schöne und abwechslungsreiche Optik, sondern repräsentierten im Besonderen das hohe Niveau der österreichischen Fleischrinderzucht.

Einen sehr positiven Eindruck hinterließ auch die Pinzgauer-Kollektion - nicht nur aufgrund ihrer unverwechselbaren Farbgebung, sondern vor allem dank ihrer Klasse, welche die Vorzüge der Doppelnutzung n der Fleischzucht perfekt zum Ausdruck brachte und sich in vier Gruppen (zwei Kalbinnen-, eine Mutterkuh- und eine Stiergruppe) der Bewertung stellte.. 

Dass der Weg zum Sieg nur schwer über den Namen Schnitzer führt, war bereits in den ersten Runden unübersehbar, handelte es sich bei den ersten Gruppensiegerinnen um keine unbekannte Genetik -  die beiden Kalbinnen JOLINE (V.Major) und SILVANA (V.Ramorat) von Horst Schnitzer, Jaklbauer in Feldkirchen repräsentierten das Potenzial der Pinzgauer-Fleischrinderzucht in großartiger Manier. Sie waren schlussendlcih auch im sonntägigen Finale nicht zu umgehen und sorgten für ein grandioses Double der Bundessiegerinnen 2023!

In der Entscheidung der Kühe richtete Preisrichter Martin Piecha, Zuchtleiter aus Baden-Württemberg sein Augenmerk auf die herausragende Qualität des Kalbes, als er die siebenjährige MONA (V.Napoleon) mit Kalb MONIKA (V.Gilmor) von Christian Fleischhacker, Schlossberger in Bodensdorf zur Gruppensiegerin ernannte. 

Noch einmal an der Spitze stand Christian Fleischhacker bei den männlichen Tieren - konnte er mit kr NEPTUN (V:Napoleon) den Bundessieg bei den Stieren verbuchen. Der Bundesreservesieg ging an den schwarzen kr MORO (V: Magnum) von Peter Alexander Gleissner aus Ebene Reichenau.

Für ausgezeichnete Leistungen und berührende Momente sorgten einmal mehr die JungzüchterInnen, die in unvergleichbarer Weise die Beziehung zum Tier und den tollen Umgang, der bekanntlich viel der Geduld und des Übens verlangt, zum Besten gaben. 
Alexander Hörmandinger, bekannter Preisrichter und Jungzüchterobmann im FIH, zollte den Kindern und Jugendlichen größtes Lob ob ihrer erstklassigen Darbietungen, handelt es sich bei der Jungzüchterarbeit unbestritten um eine der besten Investitionen in die Zukunft unserer Züchterfamilien!

Mit einer souveränen Vorführleistung gelang der neunjährigen Johanna Dick (Lacken in Maishofen) mit Jungstier FEIVEL P (V.Haller-Feis) ein großartiger Gruppensieg, ungleich schwerer hatte es ihre 18-jährige Schwester Maria mit ihrer Kuh BOZEN, die ohne Kalb bei Fuß nur schwer im Zaum zu halten war
Eine sichere Bank für gekonntes Präsentieren sind stets die Brüder Matthias und Jakob Schnitzer (Jaklbauer, Feldkirchen), in diesem Fall triumphierte Jakob, der es mit seiner JOLINE (V.Major) bis ins Finale der besten VorführerInnen schaffte.

Neben all der Mühe, die sämtliche Ausstellerfamilien zum Gelingen dieses schönen Rasseauftritts auf sich genommen haben, ist der Aufwand einer derartigen Teilnahme kein unbeträchtlicher und verdient an dieser Stelle höchsten Respekt und Anerkennung. Ohne die große Bereitschaft unserer Züchterfamilien wäre die Beschickung derartiger Ausstellungen und Schauen niemals möglich und es wäre wünschenswert, wenn sich all den bekannten Namen künftig auch viele weitere anschließen könnten - weil man breiter einfach besser aufgestellt ist und Lasten (aber auch Erfolge;) gleichmäßiger verteilt werden könnten!

Vergelt's Gott allen, die mit ihrem Dabeisein für das schöne und gelingende Miteinander gesorgt haben!

Christina Sendlhofer

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