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Da Summa is umma, muaß i owi ins Toi...

Ob in der Schweiz,
oder im Pinzgau - der Almsommer geht dem Ende zu!

pfiat enk Gott liawe Oima, pfiat enk Gott tausend Moi!

Mit einem spürbaren Wetterumschwung und weiß "angezuckerten" Bergspitzen ist der Herbst ins Land gezogen - die Luft ist merklich kühler und frischer geworden und vielerorts sind auch die ersten Rinderherden schon auf den Heimweiden zu entdecken!

Auch in der Schweiz ist der Alpsommer für die ersten schon wieder zu Ende - Hans-Ruedi Kissling holte am vergangenen Wochenende einen Teil seiner Kühe heimwärts von der Alp Looch in Amden (Kanton St. Gallen), der Rest seiner Herde, der den Sommer auf der Alp Dagenstal in Engelberg verbrachte, wird in cirka zwei Wochen folgen und ebenso zurück ins Tal übersiedeln.
"Sind alle fünf gut beieinander und gesund und das ist das Wichtigste!", schrieb Hansruedi in seiner Nachricht und diesem Kommentar ist nichts hinzuzufügen, weil eine gesundes Heimkommen der Tiere die größte Freude eines Bauern ist. 

Vielerorts wird dies in farbenprächtiger Art und Weise gefeiert - wie beispielsweise in Bruck, wo am Samstag die Pinzgauer-Herde vom Piffgut zusammen mit ein paar Rindern von Hannes Hofer und Mathias Kinberger mit schönstem Kopfschmuck und feierlichem Geläut heimwärts zog. Wenn dieses Heimkommen auch im Rahmen der vielen Bauernherbst-Feste große Aufmerksamkeit auf sich zieht, so bringt es dennoch zum Ausdruck, dass diesem Brauch eigentlich viel Demut und Dankbarkeit zugrunde liegt - weil es in keiner Weise selbstverständlich ist, dass Mensch und Tier nach den Strapazen eines Almsommer wieder gesund nach Hause ziehen dürfen!

Gratulation zu den schönen Almabtrieben und in der Hoffnung, dass uns und unserem Vieh noch einige schöne und angenehme Herbstwochen geschenkt sein mögen!

Christina Sendlhofer 

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