Zum Hauptinhalt springen

Dem Wilden Kaiser ganz nah -

Idylle bei Schönwetter - eingerahmt vom Wilden Kaiser präsentieren sich die Pinzgauer-Milchkühe von Familie Schwaiger, Ginz auf der Ranggenalm im Kaiserbachtal.
Urig und schön - die Almhütte, deren Fundamente schon einige Jahrhunderte bestehen!
Bilden eine perfekte Symbiose - die beiden gelernten Instrumentenbauer und künftigen Landwirte Barbara Neuner vom Stroblberg/Bayern mit ihrem Partner Johannes Mayr, einen Südtiroler!

auf der Ranggenalm im Tiroler Kaiserbachtal!

Aufgrund seiner Einzigartigkeit und einer imposanten Bergkulisse zählt das wildromantische Tiroler Kaiserbachtal zu einen der berühmtesten Ausflugszielen in den Kitzbüheler Alpen.

Dass sich hier fernab der Touristenströme noch Ursprüngliches und Traditionelles bewahren konnte, ist der Bodenständigkeit von Bernhard Schwaiger, Ginzbauer in Kössen zu verdanken. Mit viel Ehrfurcht und Respekt hütet er sein Erbe - die Ranggenalm, die ihren Bewirtschaftern seit hunderten von Jahren vieles abverlangt, dafür aber mit schönsten Ausblick auf den Wilden Kaiser belohnt.

Was Schwaigers Vorfahren mit unbeschreiblichen Mühen begannen, setzen Annette und Bernhard Schwaiger nach ihren Möglichkeiten fort. Sie ergänzten die altehrwürdige, von Stein erbaute Hütte um eine zeitgemäße Almsennerei, in der die Milch der gut zehn Pinzgauerkühe zu qualitätsvollem Käse veredelt wird. In den Genuss des Käses kommen die Wanderer, die nicht nur um die Köstlichkeit der Almjause wissen, sondern auch um deren Wert, ist es schließlich das Produkt aus purer Natur, das man schmeckt!

Gerhard Hollmeier,  passionierter (Kuh-)Fotograf, nützte einen der seltenen Schönwettertage für einen Besuch im Kaiserbachtal, um den Reiz der Ranggenalm einzufangen. Im traumhaft schönen Naturschutzgebiet traf er nicht nur die strahlende Pinzgauer-Herde des Ginzbauern, sondern auch das ambitionierte Senner-Pärchen Barbara und Johannes, das sich mit viel Hingabe um die Betreuung des Almviehs und die liebevolle Bewirtung der Vorbeikommenden bemüht!

Familie Schwaiger dürfen wir von Herzen gratulieren und danken - sie ermöglicht mit ihrer Form der Almwirtschaft nicht nur einen Einblick in die Geschichte ihrer Vorfahren, sondern zeigt in beeindruckender Haltung, dass die wesentliche Aufgabe nicht im Besitzen liegt, sondern dass uns Anvertrautes nur geliehen ist, um geschützt und erhalten zu werden! Möge sich dieser, euer Weg in dieser Art und Weise fortsetzen .- viel Glück und Segen eurem Tun!

Ein großes DANKE auch an Gerhard Hollmeier, der die Besonderheit dieses wunderbaren Fleckchen Heimat in prächtigen Bildern eingefangen hat. Sie erübrigen jedes Wort  - Vergelt's Gott dafür!

Christina Sendlhofer 

Zurück