Der Almsommer ist eröffnet!
Erste Grüße von der Höh'!
Die Robustheit unserer Rinder, aber auch des Almpersonals wird Jahr für Jahr aufs Neue gefordert.
Spätestens dann, wenn die Almzeit beginnt und viele unserer Pinzgauerherden beachtliche Höhen erklimmen und den oftmals schnell und stark wechselnden Wetterbedingungen ausgesetzt sind.
Groß ist dann die Freude, wenn die ersten Almgrüße eintrudeln - wie von Mathias Kinberger,
der die Milchkühe der Familie Lainer auf der Aualm in Großarl besuchte. Das Bild zeigt die gemütliche Kuhherde unterhalb des "Schuhflickers", welcher die Grenze zu Dorfgastein bildet.
Die noch zahlreichen Schneefelder belegen einerseits die Höhe der Aualm, die auf 1.800 m liegt und wo vom Sommer noch nicht allzu viel zu spüren ist.
Der Wetterbericht verspricht wenigstens für die nächsten paar Tage sommerliche Temperaturen und so wünschen wir allen, die dringend auf "Heuwetter" warten, ein gutes Einbringen ihrer Ernte und dem Almvieh eine genüssliche Zeit des Übermaßes an Gräsern und Kräutern!
Nette Grüße erreichten uns auch aus der Schweiz, wo Hans Ruedi Kissling seinen Alpauftrieb um ein paar Tage verschieben musste - schließlich hatte er noch ein schönes Pinzgauer-Quartett aus Österreich zu erwarten, das frisch aus der Quarantäne zur Herde stieß.
Eigentlich habe er ja nur zwei Kalbinnen kaufen wollen, "aber die haben wir so gefallen und mir ins Auge gestochen, dass ich nicht anders konnte....", schrieb der begeisterte Pinzgauerzüchter, der mittels Limousin-Kreuzung für die perfekte Veredelung zu Schweizer Beef sorgt!
Wieder um zwei Pinzgauer mehr, also im heurigen Jahr bereits Nummer 5 und 6, stehen seit kurzem bei
Michael Keusch in Hilfikon. Keusch erwartet in den nächsten Tagen Nachwuchs der beiden "Messekalbinnen", die er von Rolf Hinder anlässlich der Tier und Technik Ende Februar in St. Gallen erworben hat und nun für die Aufstockung seiner Pinzgauer-Milchkuhherde sorgen dürfen!
Viel Glück und Segen mit allen Neuankömmlingen, Sommerfrischlern und Daheimgebliebenen und auf einen guten Sommer 2020!
Christina Sendlhofer


