Der Herbst lässt grüßen!
Genussvolle Tage für Mensch und Tier
Nach dem spontanen Wintereinbruch hat der Herbst im ganzen Land Einzug genommen und zeigt sich von seiner farbenprächtigsten Seite. Getoppt wird das wunderbare Farbenspiel mit unseren schönen Pinzgauerherden, die ihren Platz nun wieder auf den heimatlichen Wiesen eingenommen haben und mit Genuss die letzte Gründlandpflege vor dem endgültigen "Einstallen" übernehmen.
Das schöne Titelbild übermittelte Josef Stock, Schnurn in Bischofshofen, dessen Kuhherde nicht nur mit bestem Grünland, sondern auch mit einer traumhaften Kulisse verwöhnt wird.
Ihre Freude über die gesunde Heimkehr des Alpviehs teilte Familie Ellgass im heurigen Jahr erstmalig mit ihrten Hotelgästen, indem sie zur gemeinsamen Fahrt zur Viehscheid nach Thalkirchdorf im Allgäu luden. Seit 26 Jahren vertrauen Ellgass ihre Tiere Ludwig Kirner an, welcher heuer seinen 47. Sommer als Hirt auf der Alp Leutenschwand einen unverzichtbaren Dienst verrichtet hat! Dass es sich hierbei nicht einfach nur um Arbeit, sondern im besten Fall um eine Berufung handelt, wird in Luggis Beziehung zu seinem Alpvieh spürbar. Den hohen Wert dieser Leistung wissen auch die Bauern zu schätzen, trägt eine gute Alpung auch zum wirtschaftlichen Erfolg entscheidend bei.
Immer mehr der Pinzgauer gibt es auch im Steirischen, sowohl im Bereich der Milchviehhaltung als auch in der Fleischrinderzucht. Einer qualitätsvollen Mutterkuhherde darf sich Roland Schmied aus Pruggern im Ennstal erfreuen, welche angeführt vom Chef, einen sehr ruhigen und umgägnlichen Charakter widerspiegelt.
Einen besonderen Feiertag gibt es heute am Hubgut in Zell am See - nicht nur, weil der heutige Rupertitag als Landesfeiertag für einen schulfreien Tag sorgt, sondern weil die Stallälteste, GOIDL ihren 16. Geburtstag begeht!
Goidl, eine Rat-Tochter, (gezüchtet von Richard Hochleitner, Waltl in Lofer) erfreut sich nicht nur bester Gesundheit, sie wird in zwei Wochen ihr 14. Kalb zur Welt bringen.
Die stolze Lady darf sich zurecht als Grand Dame feiern lassen und kann sich ihrer Aufmerksamkeit in den kommenden Tagen sicher sein, zählen solche Ausnahmetiere so gut wie zur Familie!
Gratulation und viele guten Wünsche für eine gute und gesunde Ankunft von Kalb Nummer 14!
Christina Sendlhofer




