Drei, zwei, eins - los!
Jede will die Erste sein!
Kein Wunder, dass bei diesem Wetter der Drang nach draußen ein großer ist - lockt nach den letzten Regentagen herrlich frisches Gras und helles, warmes Sonnenlicht.
"Sie lieben es und jede will die Erste sein!", schreibt uns Heini Alder, "wenn sie auch spätestens zwei Stunden später wieder zufrieden in den Stall zurückkehren". (wissen sie doch um ihre gemütliche Strohmatratze!!)
"Wir haben zu unserer Verblüffung mit der Mutterkuhhaltung höhere Erträge auf unseren Wiesen. Einerseits durch den vielen Mist, der mit Kalk angereichert ist und viel besser verrottet. Andererseits ist die Gülle viel pflanzenverträglicher, vermutlich weil keine chemischen Melkmaschinenreiniger in die Grube gelangen. Wir und unsere Nachbarn staunen über unsere Futtererträge...", resümiert der leidenschaftliche Bauer ein Jahr nach der Betriebsumstellung von Milch- auf Mutterkuhhaltung.
Wenn sich der betriebliche Erfolg so rasch einstellt, dann liegt es zweifelsohne am hervorragenden Management, wozu wir Familie Alder einmal mehr gratulieren dürfen.
Familie Alder liefert den Beweis, dass jede Betriebsform bzw. -philosophie ihre unbedingte Berechtigung hat, entscheidend ist nur, dass man das jeweils Beste herausholt - sowohl für die zuständigen Manager als auch die "Mitarbeiter/innen". In diesem Fall Pinzgauer-Mutterkühe, die die perfekte Grundlage am Brandhof in Bächli/Toggenburg bilden und zudem die beste Werbung für die Doppelnutzung der Pinzgauerrasse sind!
Christina Sendlhofer

