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Ein Feiertag für Hansruedi Kissling aus Suhr/Schweiz!

Der erste Schritt auf Schweizer Boden -
Der erste Schritt auf Schweizer Boden -
der der Erkundung dient!
der der Erkundung dient!
Angekommen in der neuen Heimat,
Angekommen in der neuen Heimat,
die viel Gutes verheißt!
die viel Gutes verheißt!

Neustart mit einem ganzen Zug Pinzgauern - mit dabei die 1.000ste Pinzgauerin von Rolf Hinder!

Mit der Lieferung einer stattlichen, 24-köpfigen Pinzgauerherde ist für Hansruedi Kissling aus dem schweizerischem Suhr (Kanton Aargau) am Mittwoch, 12. Mai 2021 ein wohl großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Ein schrecklicher Arbeitsunfall im November des Vorjahres, bei dem Kissling von tonnenschweren Garagentoren nahezu lebendig begraben wurde, zwang den leidenschaftlichen Bauern schweren Herzens zur Entscheidung, sich von seiner Rinderherde (die ersten fünf Pinzgauer zogen im April 2011 ein, seither wurde die Herde Jahr für Jahr aufgestockt!) zu trennen. Schließlich war es nicht möglich, aufgrund der massiven Becken-Verletzung auch nur irgendeine Prognose über den Heilungsverlauf und die Wiederherstellung der Gesundheit zu geben.

"Es ist sehr schwer für mich, aber die Tiere dürfen nicht zu kurz kommen und man findet so gut wie keine pflichtbewussten Leute", schrieb Kissling Ende Jänner in einer Nachricht, wo bereits fix war, dass Viehhändler Rolf Hinder kurzerhand den ganzen Tierbestand in sein Vermarktungszentrum nach Zuzwil holte, um ihn an Ort und Stelle bestmöglich zu vermarkten.
"Ich bin auch sehr dankbar, was Rolf Hinder für mich gemacht hat. Nach einer Woche hat er alle Tiere zu sich genommen - ohne Wenn und Aber, das ist alles andere als selbstverständlich!", so beschrieb Hansruedi die wertschätzende, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Viehhandelsfirma Hinder.

Die Überraschung war eine durchaus große, als der Schweizer Landwirt keine drei Monate später folgende Nachricht übermittelte: "Es geht mir sehr gut und die Heilung verläuft auch sehr gut. Ich kann ohne Pinzgauer nicht sein, sie sind mein Leben und ich werde wieder neu starten. Ich hoffe, dass ich wieder schöne Pinzgauer bekomme, bin ja auch nichts anderes von euch gewohnt!" Der gefasste Entschluss war zeitgleich auch Auftrag an Rolf Hinder, beim letzten Frühjahrseinkauf gleich 24 trächtige Kalbinnen und Kühe für Kissling zu reservieren.

Zur selben Zeit wurden auch alle notwendigen Vorbereitungen getroffen und Ende April war bereits alles unter Dach und Fach - der Stall bezugsfertig und die Tiere eingekauft - was blieb, war noch die Zeit der Vorfreude und diese war verständlich groß!
Der Kalender schrieb den 12. Mai, als am frühen Vormittag der blaue LKW der Firma Hartl das Hofgelände in Suhr erreichte und 24 Pinzgauer-Rinder den Boden ihrer neuen Heimat im Suhrental betreten durften!

Eine davon ist Rolf Hinders 1.000ste Pinzgauerin 
- exakt sind es 1.009 Pinzgauer-Rinder, die im Auftrag der  Viehhandelsfirma Hinder seit dem ersten Pinzgauer-Einkauf im Jahr 2009 in die Schweiz importiert wurden!

 
"Es sind alle gut angekommen, sehr schöne Pinzgauer!", lautete das Resümee des neuen Besitzers,
das auch uns mit Freude erfüllt - groß ist die Freude im Besonderen aber über die Genesung von Hansruedi  die überraschenderweise so gut verlaufen ist, dass er in einigen Wochen vielleicht sogar mit den Kühen auf die Alp marschieren kann!
(Exakt vor einem halben Jahr wartete Kissling mit einem Beckentrümmerbruch auf seine Operation, die ihn dank einer schier unglaublichen Meisterleistung der Chirurgen vor der befürchteten Querschnittlähmung bewahrte!) 

Dem berufenen Viehmenschen wünschen wir von Herzen alles Gute bei seinem "2. Pinzgauer-Anlauf", viel Glück und Segen mit dem schönen Tierbestand und im Besonderen aber noch reichlich Ausdauer und Geduld für die Pflege seiner Gesundheit, um wieder voll zu Kräften zu kommen! 

Christina Sendlhofer

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