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Fleischrinderhighlight in Ansbach/Bayern

Perfekte Präsentation - Andreas Wild mit der Haller-Mond-Tochter KORA
Sieger bei den Bullen - MELCHIOR (V.Merlin) von Wolfgang Wild
ERMELINA (V.Napoleon) und LIESEL (V.Horio) von Norbert Übler
Landessiegerin GRÄFIN überzeugte mit viel Eleganz und Frohwüchsigkeit
Vielversprechende Färsen von Norbert Übler

Pinzgauer stellten die größte Gruppe bei Landesjungtierschau!

Zur 50. Fleischrinderauktion am 31.01. sowie 01.02. in Ansbach (Mittelfranken/Deutschland) warteten die Veranstalter mit 3 Highlights auf: Unter der Regie des „Vereins bayerischer Fleischrinderjungzüchter“ fanden Freitagabend eine Jungtierschau und Samstagvormittag ein Jungzüchterwettbewerb statt. Der letzte Höhepunkt war schließlich die Jubiläumsauktion, die in punkto Qualität und Preis jeden überzeugte.

Als Preisrichter der Jungtierschau und des Jungzüchterwettbewerbs fungierte Charolais-Züchter Stefan Tröstl aus Österreich. Die Jungtierschau war mit 50 weiblichen und männlichen Tieren der Rasse Angus, Charolais, Fleckvieh, Limousin, Pinzgauer und Rotem Höhenvieh gut beschickt. Daneben waren Demotiere der Rassen Dexter, Gelbvieh und Pustertaler zu sehen.

Besonders nennenswert ist die Tatsache, dass das Pinzgauer Rind mit 12 Tieren die stärkste Gruppe der gesamten Landesjungtierschau darstellte und mit wirklich sehr hochkarätigen Tieren beeindruckte!

In der ersten Gruppe waren 2 Pinzgauer Bullen zu sehen. Hier konnte sich der harmonische und typhafte Benedikt-Sohn URI aus der Zucht von Martin Güllich gegenüber dem extrem wüchsigen und muskulösen Merlin-Sohn MELCHIOR aus dem Betrieb Wolfgang Wild (dieser beeindruckte mit über 1.500g tägl. Zunahmen) durchsetzen.

Weiter ging es mit der Gruppe der älteren Färsen, wobei die für ihr Alter hervorragend entwickelte behornte GRAEFIN, eine Benedikt-Tochter aus dem Betrieb Martin Güllich siegreich war. Den 1b-Preis sicherte sich Züchter Marc Wild mit seiner typhaften Horio-Tochter LIESEL vor KORA, einer harmonischen, feinen Haller-Mond-Tochter aus dem Betrieb Wolfgang Wild.

In der nächsten Gruppe der weiblichen Tiere konnte die Horvath-Tochter FENKE von Züchter Norbert Übler den Preisrichter am meisten überzeugen. Den 1b-Preis sicherte sich hier Martin Güllich mit Benedikt-Tochter ROSI vor Herdina, ebenso einer Horvath-Tochter aus dem Betrieb Norbert Übler.

In der letzten Gruppe der Pinzgauer konnte Norbert Übler mit der wunderbaren ERMELINA, einer Napoleon-Tochter den 1a-Preis und mit Horvath-Tochter Antje den 1b-Preis gewinnen. Der 1c-Preis ging hier an die Benedikt-Tochter Jasmin von Martin Güllich.

Im anschließenden Landesentscheid der Rasse Pinzgauer trafen die 4 Sieger der einzelnen Gruppen aufeinander. Preisrichter Tröstl betonte hier merfach die schwer zu fallende Entscheidung. Letztendlich fiel der Landes-Sieg auf die elegante und wüchsige GRAEFIN von Martin Güllich, 2. Vors. des FVB-Bayern. Den Reservesieg konnte Norbert Übler mit ERMELINA erreichen, die von Andreas Wild perfekt vorgeführt wurde.

Tags darauf konnten sich im 16-köpfigen Teilnehmerfeld des Jungzüchterwettbewerbs auch 2 Pinzgauer-Jungzüchter hervorragend präsentieren. Die 26-jährige Elke Güllich mit GRAEFIN, sowie der 19-jährige Andreas Wild mit KORA konnten mit sehr guten Leistungen überzeugen und verpassten den Sieg in der jeweiligen Altersgruppe nur knapp.

Für weitere Informationen des Fleischrinderhighlights: www.fvb-bayern.de

Wie man sieht, befindet sich die Pinzgauer Zucht in Bayern auf dem ständigen Vormarsch und es bleibt zu hoffen, dass sich die Beliebtheit in Züchterkreisen weiterhin erweitert, um auch in Zukunft die wunderbare Rasse so demostrieren zu können.

Andreas Wild


Lieber Andreas,

wir gratulieren euch von Herzen zu diesem gelungenen Auftritt und freuen uns, diesen Beitrag veröffentlichen zu dürfen. Hier wird sichtbar, wie sich Motivation und Einsatz zum Erfolg formieren - macht weiter so!
Ein großes Danke für die einmalige Berichterstattung - es macht einfach Freude, mit solchen Menschen zusammen arbeiten zu dürfen!

Christina Sendlhofer

 

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