Früh übt sich!
Was Hänschen nicht lernt... Frühe Weidehaltung, die sich bezahlt macht!
"Erster Weidegang nach fast einer Woche segensreichem Regen", so lautete der Kommentar von Anna Ressler aus Warth in Niederösterreich. Der anhaltende Niederschlag hat diesmal zum Glück auch den Osten erreicht und so schlimme Überschwemmungen der enorme Regen im Norden Italiens verursachte, so wertvoll war er für unsere "Trockengebiete" in Niederösterreich oder auch im Burgenland.
Anna Resslers Jungochsen dürfen sich nicht nur am Ausgang erfreuen, sie kommen auch in den frühen Genuss der Weidehaltung (inklusive Weidezaun-Erfahrung;), für welche Wiederkäuer im Eigentlichen ja vorgesehen sind!
Dasselbe Privileg erfährt die "Kinderstube" von Walter Bankhammer aus Anif, der sich mit rund zwanzig Pinzgauer-Jungrindern den Traum der eigenen, naturnahen Fleischrinderhaltung erfüllt hat. Seit kurzem belebt die "Pinzgauer-Jugend" - weibliche Absetzer sowie Öxerl - seine landwirtschaftlichen Flächen am Haunsberg in Nußdorf (Salzburger Flachgau) und den ersten Bildern zufolge erfreuen sich die Kälber nicht nur am Ausgang, sondern wissen auch schon um die Bekömmlichkeit von frischem Gras und feinen Kräutern!
Langfristiges Ziel von Walter Bankhammer ist der Aufbau einer eigenen Mutterkuhherde sowie die Produktion bzw. Veredelung von qualitätsvollem Rindfleisch, für welche Pinzgauer-Ochsen ja bekannt sind!
Dem Neo-Bauern, der als Wirt und Metzger nicht umsonst auf Pinzgauerrinder setzt, wünschen wir viel Freude und Glück mit seinem wertvollen "Startkapital" und freuen uns, dass das Bewusstsein für eine qualitative und nachhaltige Landwirtschaft glücklicherweise ein wachsendes ist!
Christina Sendlhofer

