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Josef Berger neuer Jungzüchter-Obmann!

Erfolgreiche Wachablöse! Josef Berger folgt den großen Fußstapfen von Hannes Hofer!
Das größte Kompliment für den Obmann - ein volles Haus!
Der neue Vorstand ist gewählt - der neue Obmann Josef Berger flankiert von seinen Stellvertretern Josef Stock und Rupert Gruber sowie Schriftführer Mathias Kinberger und Kassierin Marlene Berger.
Dank und Anerkennung für die ausscheidenden Funktionäre Josef Höttl, Michael Kirchner und Thomas Edenhauser
Hermann Esterbauer wird für seine 10-jährige Funktion als Obmannstellvertreter gewürdigt
Süßer Vorgeschmack auf ein lebendiges Erinnerungsgeschenk - das wohlklingende Schmuckstück ist auch schon bereit!
Größtes Lob durfte der scheidende Obmann von den Ehrengästen erfahren - Stefan Lindner verwies auf die Talentschmiede, die junge Menschen zu großen Aufgaben reifen lässt!
Der neue, verjüngte Ausschuss - v.l.Rupert Rieser, Gerald Größig, Michael Edenhauser, Rupert Gruber, Julia Fersterer, Josef Berger, Josef Stock, Georg Buchegger, Matthäus Hochfilzer, Marlene Berger, Mathias Kinberger (nicht im Bild Christian Goller, Johann Höller, Michael Laubichler, Michael Manzl, Anna Schmiderer)
Ansprechendes Nachmittagsprogramm am Schranzlhof
Schöner Willkommensgruß am Lahnhof!

Geglückte "Hofübergabe" - eine neue Generation stellt sich ihrer Aufgabe!

Mit den Neuwahlen ging für Hannes Hofer am Sonntag, 13. Jänner eine Ära zu Ende - schließlich war er seit der Vereinsgründung der Pinzgauer Jungzüchter am 18. Oktober 2002 Ausschussmitglied und übernahm am 13. Jänner 2007 von Hans Pirchner die Funktion des Obmannes. Abgelöst wurde auch der Stellvertreter Hermann Esterbauer, der seit 2002 das Amt des Obmannstellvertreters innehatte.

Vor dem großen Generationenwechsel durfte Hannes Hofer noch einen Tätigkeitsbericht abliefern, der das enorme Arbeitsprogramm des vergangenen Jahres eindrucksvoll belegte. Unbestrittener Höhepunkt war die Jubiläumsfeier "10 Jahre Pinzgauer Jungzüchter" im November, welche mit einer schönen Bildershow dokumentiert wurde.

Dem sehr positiven Kassabericht von Marlene Berger folgte ein weiterer Höhepunkt - die nächste Bildershow, die Rückblick auf die letzten 10 Vereinsjahre gab.
Mit viel Staunen und Freude verfolgten über 80 begeisterte BesucherInnen die Entwicklung eines Vereines, der sich dank enormen Einsatz und beispielgebendem Zusammenhalt zu einer "Gemeinschaft auf höchstem Niveau" formiert hat.

Dieses Level zu halten bzw. auszubauen ist die Herausforderung der Zukunft - dass junge Menschen diese auch gerne annehmen , zeigte die Liste der neuen KandidatInnen, die sich der Wahl in den neuen Ausschuss stellten.
Vorher galt es aber noch, den scheidenden Ausschussmitgliedern zu danken. Mit Thomas Edenhauser, Josef Höttl und Michael Kirchner sowie Obmann Hannes Hofer und Stellvertreter Hermann Esterbauer verliert der Ausschuss Menschen, die den Verein in den letzten Jahren maßgeblich gestaltet und geprägt haben

Christian Dullnigg, der die Neuwahlen leitete, durfte sogleich dem neuen Obmann zur einstimmigen Wahl gratulieren - den 18-jährigen Josef Berger vom Grubhof in Saalbach, Schüler der hlfs Ursprung in Elixhausen. Unterstützt wird der neue Obmann künftig von zwei Stellvertretern - Rupert Gruber vom Reitgut in Großarl und Josef Stock vom Schnurrngut in Bischofshofen. Die bewährten Agenden als Kassier bzw. Schriftführer verlängerten Marlene Berger und Mathias Kinberger für die nächsten zwei Jahre.

In den Ausschuss wurden folgende Mitglieder neu- bzw. wiedergewählt:
Georg Buchegger; Michael Edenhauser; Julia Fersterer; Christian Goller;  Gerald Größig;  Matthäus Hochfilzer, Johann Höller; Michael Laubichler; Michael Manzl; Rupert Rieser; Anna Schmiderer

Zahlreiche Ehrengäste, an der Spitze Kammerobmann Hansjörg Kirchner zollten dem scheidenden Obmann höchstes Lob und Anerkennung. Kirchner gratulierte Hannes Hofer zu einem Verein, der sich mit enormen Fleiß zu einem intakten Selbstläufer entwickeln durfte.
"Man bedenke, dass sich diese Gemeinschaft völlig selber finanziere und gerade diese Eigenschaft zähle zu einer besonderen. Handelt es sich hier ja um ein Privileg,  welches ermögliche, völlig frei und unbeeinflusst zu handeln", so der positiv gestimmte Kammerobmann.

Erfreuliche Worte kamen auch vom GF des RZV Salzburgs, Bruno Deutinger, der Hannes Hofer ein großartiges Zeugnis ausstellte."Wir haben zwar nie sonderlich lange miteinander gesprochen, aber das gesagte Wort des Obmannes hatte stets Bestand. Solche Menschen brauchen wir und ich bin mir sicher, dass junge Menschen mit neuen Gedanken und Visionen Großes vollbringen können", meinte Deutinger, der dem frisch gewählten Team seine Unterstützung zusicherte.

Hannes Hofer verglich die Übergabe mit der eines Hofes - erfolge sie zeitgerecht, erweise sie sich meist als sehr erfolgreich. Der scheidende Obmann nutzte abschließend die Gelegenheit, all jenen zu danken, die ihm die letzten Jahre zur Seite standen bzw. den Verein mitgetragen und -gestaltet haben.
Anschließend übergab er das Wort seinem Nachfolger und bestärkte ihn, sich der Zukunft zu stellen, in dem auch der ein oder andere Fehler erlaubt ist, denn schließlich dürfen junge Menschen noch viel lernen...

Josef Bergers Aufgabe war noch, die nächsten Termine und Veranstaltungen bekannt zu geben und gleichzeitig durfte er die zahlreichen Züchterfamilien zum gemeinsamen Mittagessen einladen.

Der Hollersbacher "Jochberg" wurde nach der Mittagspause für zwei interessante Betriebsbesuche genutzt - so führte Manfred Nindl die große Gruppe auf den Schranzlhof, der mit dem Neubau des Laufstalles 2011 viel Komfort für die hochqualitative Kreuzungsherde (rund 20 Kühe mit Nachzucht, 2 Pferde, 1 Ziege) geschaffen hat.
Die Basis für das gelungene Meisterwerk schuf eine funktionierende Großfamilie, wo die Seniorbauersleute die Arbeit am Hof erledigten, während sich Jungbauer Manfred über 15 Jahre hindurch der Holzarbeit in Deutschland widmen konnte. Der Schranzlhof ist seit eh und je Garant für beste Rindergenetik, welche besonders bei der letztjährigen Vereinsschau eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden konnte.
Im schönen Vorraum standen nicht nur die gewonnenen Auszeichnungen und Siegerglocken Spalier, sondern auch die "Nachmittagsjause" war schon angerichtet...(interessant der Umstand, dass man auch nach der Mittagspause gleich wieder essen kann...)

Nur wenige hundert Meter entfernt war das zweite Ziel - der Hof von Vereinsobmann Alois Riedlsberger, Lahn, welcher sich mit der Organisation der Vereinsschau Mittersill-Hollersbach zweifellos in die Geschichtsbücher eingetragen hat.
Am Lahnhof werden 15-18 ansprechende Kühe (teilweise Rein- und Kreuzungszucht) gehalten, als zweites Standbein dient der Fremdenverkehr sowie die saisonale Arbeit bei den Bergbahnen.

Bei einem Stamperl Selbstgebranntem und gutem Kuchen ging ein interessanter und richtungsweisender Tag zu Ende, der viel Hoffnung und Motivation für eine gelingende Zukunft der Pinzgauer Jungzüchter signalisierte.

Wir danken unserer Jugend für die Bereitschaft, ihre Energie in den freiwilligen Dienst zu stellen und wünschen ihr, dass sie mit Freude und positivem Denken an das Kommende herangeht

Größter Dank gebührt auch allen Eltern, die mit der Unterstützung ihrer Kinder einen unverzichtbaren Teil für eine erfolgreiche Vereinsarbeit leisten!

Christina Sendlhofer 

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