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Jubiläumsschau 70 Jahre Rinderzucht Großarl - Hüttschlag

Dank der unverzichtbaren "Einhausung" war es sowohl für Tier als auch Mensch recht gemütlich!
Dank der unverzichtbaren "Einhausung" war es sowohl für Tier als auch Mensch recht gemütlich!
Die Repräsentanten der großen und kleinen Wiederkäuer im Großarltal
Die Repräsentanten der großen und kleinen Wiederkäuer im Großarltal
Pinzgauer-Gesamtsiegerin WOLK von Margarete u. Rupert Gruber, Reit und Reservesiegerin SUSI von Alois Andexer, Untergstadt
Pinzgauer-Gesamtsiegerin WOLK von Margarete u. Rupert Gruber, Reit und Reservesiegerin SUSI von Alois Andexer, Untergstadt
Pinzgauer x RF-Reservesiegerin WOLGA und Siegerin MUNTER - beide von Claudia u. Josef Ebner, Oberbichl
Pinzgauer x RF-Reservesiegerin WOLGA und Siegerin MUNTER - beide von Claudia u. Josef Ebner, Oberbichl
Zogen die meisten Blicke auf sich - die Jüngsten der Züchterfamilien!
Zogen die meisten Blicke auf sich - die Jüngsten der Züchterfamilien!
Kaum auf ein Bild zu bringen - die große Züchtergemeinschaft aus Großarl und Hüttschlag!
Kaum auf ein Bild zu bringen - die große Züchtergemeinschaft aus Großarl und Hüttschlag!

Das Großarltal feiert seine Bauern! Glanzvolle Demonstration der bäuerlichen Zuchtarbeit von Großarl und Hüttschlag!

Dass im Tal der Almen nur "ganze Arbeit" zählt, wurde anlässlich der Jubiläumsschau am letzten Aprilsonntag 2019 eindrucksvoll demonstriert. Eine vollständige "Einhausung" von Mensch und Tier sorgte nicht nur für ein willkommenes Schlechtwetterprogramm für die tausenden Besucher, sondern zeigte im Besonderen, dass es nur im Miteinander gelingt, Großes auf die Beine zu stellen! 

Trotz der unbestrittenen Vormachtstellung der Großarler Rinderzucht wurde mit viel Weitblick und Gefühl für das Gemeinsame die zentrale Bedeutung der Landwirtschaft ins Schaufenster gestellt - welche individuell und nach persönlichem Empfinden mit "kleinen oder großen Wiederkäuern", milch- oder fleischbetonten, heimischen oder speziellen Tierrassen den Fortbestand und die Lebensgrundlage der bäuerlichen Familien auch künftig sichern soll!

Preisrichter Reinhard Scherzer, selbst passionierter Fleckviehzüchter aus Kärnten, zollte den Ausstellern größten Respekt für die züchterischen Leistungen, für welche das Großarltal weit über die Grenzen des Salzburgerlandes bekannt ist.

PINZGAUER
Aus zwei Gruppen reinrassiger Kühe und am Ende aus einer Viererauswahl hatte Scherzer die Aufgabe, den Gesamtsieger- und Reservesiegertitel zu vergeben und zeigte sich begeistert ob einer Gruppe, die ins Berggebiet besser nicht passen könnte. 
"Schauen Sie sich dieses Seitenbild an", meinte der immer wieder gern gehörte Preisrichter und verpasste der imposanten Zweitkalbskuh WOLK (V.Loser) von Margarete und Rupert Gruber, Reit den verdienten Siegertatsch. Als würdige Reservesiegerin platzierte sich SUSI (V:Loder) von Alois Andexer, Untergstadt, welche sich trotz ihrer sieben Abkalbungen noch hervorragend präsentierte. 

PINZGAUER x RF
Traumhafte schöne Kühe, die keine Wünsche offen lassen - so bezeichnete Reinhard Scherzer das Finale aus einem Pinzgauer x RF-Quartett, das sich von seiner besten Seite zeigte.
"Wie aus einem Guss und eine, die mit jeder anderen Milchkuh mithalten kann", war die Beschreibung der Gesamtsiegerin MUNTER (V.Jotan Red, 58,6%RF) von Claudia undJosef Ebner, Oberbichl, die sich mit 
Jungkuh WOLGA (V.Cosmos, 59,7%RF) auch den Reservesiegertitel sicherten!

JUNGZÜCHTER
"Keine dieser Siegerkühe bekommt nur annähernd so viel Aufmerksamkeit wie unsere Kinder und allein aus diesem Grund ist die Investition in die Jungzüchterarbeit wohl die beste und nachhaltigste", meinte der souveräne Preisrichter, der als Vater begeisterter Jungzüchter weiß, wovon er spricht.
Der starke Auftritt von 26 motivierten Kindern über alle Rassen hinweg lässt mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft gehen - weil meist die frühkindlichen Erfahrungen prägend und wegweisend für die spätere Lebensgestaltung sind!

RESÜMEE
Das Gelingen dieses wunderschönen, bäuerlichen Festes ist zum Großteil den fleißigen Bäuerinnen und Bauern geschuldet, die keinerlei Mühe gescheut haben, voller Stolz und Freude ihre Tiere im besten Licht zu präsentieren - herzliche Gratulation dazu!

Einen wesentlichen Beitrag haben aber die unzähligen Helferinnen und Helfer geleistet, die sich um das Wohl der massenhaften Besucher bemüht haben. Dass im Großarltal auch hier ein Vorzeigeweg beschritten wird, zeigt die Gastwirtevereinigung, die für eine kulinarische Meisterleistung gesorgt hat. 
Und dass es ohne Bäuerinnen niemals geht, wurde in der immensen Auswahl an besten Mehlspeisen sichtbar - 
Vergelt's Gott dafür!

Abschließend sei den Verantwortlichen des Rinderzuchtvereines Großarl - Hüttschlag, Markus Toferer und Anton Ganitzer aufrichtigst gedankt - sie haben verstanden, dass Großes eben nur im Kollektiv gelingen kann und unübersehbar zum Ausdruck gebracht, warum die Entwicklung des Großarltales eine derartige ist. 
Weil man eben nur in Kooperation zwischen bäuerlichen Erzeugern und Tourismusbetrieben erfolgreiche Arbeit leisten kann - Gratulation zu dieser perfekten Symbiose!

Gratulation zu 70 Jahre Rinderzucht Großarl - Hüttschlag mit den besten Wünschen für die Zukunft!

Prämierungsliste

Christina Sendlhofer 

Bericht RZS

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