Jungzüchter - Profi
Der "Jungzüchterprofi" Modul 4 - Aktuelles Zuchtgeschehen
In der Landwirtschaftschule Bruck fand von 13.-14. Februar das 4. Modul des begehrten Jungzüchterprofis statt.
Aus Steiermark, Kärnten, Nord- und Südtirol, Vorarlberg, Bayern und Salzburg nahmen wieder interessierte Jungzüchter teil, darunter waren 12 Pinzgauer JungzüchterInnen.
Wir begannen am Samstag Vormittag nach einer kurzen Vorstellrunde und den Fachfragen an unseren Referenten, Dr. Christian Fürst. Unsere Themen waren die Züchterischen Grundlagen und die Zuchtmethoden. Wir begannen mit den Mendelschen Regeln und den verschiedenen Arten der Zuchtmethoden (Kreuzungszucht, Reinzucht, Inzucht..).
Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit den Thema Zuchtwertschätzung und den Grundlagen des Fitness-, Milch- Fleisch,- und Gesamtzuchtwertes, aber auch die Anwendung in der Praxis.
Die Fortsetzung des informativen und lehrreichen Tages erfolgte bei einer Betriebsbesichtigung am Hof der Fam. Bernsteiner, Bröckl in Piesendorf.
Einen krönenden Abschluss erhielt der Samstag mit einer lustigen Rodelpartie vom Kohlschnaithof in Bruck. Es wurde viel gelacht, fachgesimpelt und auch das Tanzbein geschwungen. Nach einer rasanten Talfahrt saßen wir noch gemütlich in der Schule zusammen.
Viel Spannendes brachte der Sonntag -
am Vormittag stellten uns Ing. Thomas Sendlhofer, DI Peter Stöckler, DI Reinhard Winkler die Rassen Pinzgauer, Fleckvieh, Holstein und Braunvieh mit ihren Zuchtzielen vor.
Auf den Betrieben Gaferl - Familie Hutter in Bruck, Maidl - Familie Bernsteiner in Piesendorf und am Betrieb der Landwirtschaftschule machten wir anhand der Kühe eine Stärken-/Schwächenanalyse der Rassen Fleckvieh, Holstein und Pinzgauer.
Nach diesem Praxis bezogenen und lehreichen Tag erhielt die große Teilnehmerschar (über 60!) das Zertifikat des JZ-Modules.
Wir bedanken uns bei der Landwirtschaftschule mit ihrem Team für die gute Verköstigung und für die Nutzung der Räumlichkeiten.
Insbesondere bedanken wir uns bei Direktor Christian Dullnigg für sein großes Entgegenkommen, aber auch für die gute Organisation bei Markus Gahleitner und Mathias Kinberger.
Anita Meusburger