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Jungzüchter Profi

Vergangenes Wochenende (19.12/20.12) war es soweit. Für viele, welche bereits letztes Jahr mit dem „Jungzüchterprofi“ gestartet haben, war es das 1. Modul nach der Sommerpause.
Rhetorik und Persönlichkeitsbildung standen auf dem Programm, dieses Modul wurde im Maishofener Kindergarten gehalten.

Am Samstag 9 Uhr war Anmeldung, und um 9.30 Uhr startete das Modul pünktlich. Die zwei Referenten Kathrin Zechner und Hans Baumgartner stellten sich kurz vor und danach teilten sich die 29 Teilnehmer in zwei Gruppen auf.
Da 2 Räume vorhanden waren, klappte die Gruppenteilung wunderbar.

Am Vormittag hatten wir die Aufgabe, eine Person, welche wir nicht kannten, zu charakterisieren und jeder konnte sehen, dass manche Eigenschaften auf den ersten Blick richtig eingeschätzt wurden.

Hier wurden der Person Sachen wie: welches Tier, welche Blume, welches Auto, welche Eigenschaften passen zu ihm/ihr, zugeordnet.

Die nächste Aufgabe lautete eine Minute sprechen über sich selber und „das brennt in mir“ - diese Aufgabe war für die Videoanalyse gedacht. Jeder wurde gefilmt und anschließend wurde es mit der Gruppe angeschaut und kritisiert. Hier konnte man seine eigenen Fehler selber sehen und die Meinung der Gruppe hören, denn nur so kann man sich auch verbessern.

Da dies aber viel Zeit beanspruchte, wurden wir mit der Videoanalyse am Samstag nicht ganz fertig, die Fortsetzung folgte am Sonntag. Nachdem jedes einzelne Video genau analysiert wurde, musste jeder über das Thema: „Darauf achte ich besonders bei einer Frau/einem Mann“ sprechen und hier drei wichtige Dinge nennen. Die Gliederung und natürlich, dass man es so gut wie möglich präsentiert, war hier sehr wichtig.

Nach dem Mittagessen wurden noch Übungen zur richtigen Betonung durchgeführt, man bediente sich „Des Erlkönigs“.
Danach stand das Zeitmanagement am Plan. Hier mussten wir vorausplanen, was wir in den nächsten sieben Jahren von unserem Leben erwarten und vorhaben.
Nachher mussten wir auf einem Zettel diejenigen Personen anmalen, welche zu unserer derzeitigen Lage zu Körper/Gesundheit, Schule/Beruf, Familie und Hof passen und danach wie wir dies verbessern können, um das „Traummännchen“ zu erreichen.
Ganz wichtig ist auch immer die richtige „Sprache“, d.h. man soll stets auf die richtige Formulierung achten, damit es auch eine Folgewirkung hat! ( z.B. ich mache ab jetzt mehr Sport, nicht: ich sollte mehr Sport machen!!)

Nun waren zwei lustige und interessante Tage, bei denen man viel gelernt hat, wieder vorbei und ich denke, dass dieses Modul für alle Teilnehmer viel besser war, als vorher erwartet. (Rhetorik ist vielleicht negativ besetzt und viele hören doch lieber zu, als dass sie selber vor der Menge reden?!)

Ein großes Dankeschön an beide Referenten, und natürlich wie immer auch an Markus Gahleitner, der einmal mehr für eine tolle Organisation und beste Verpflegung gesorgt hat.

Marlene Berger

Ab sofort ist ein Fotoprotokoll als Dowonload verfügbar - viel Spaß beim Schauen!

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