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Jungzüchter-Profi

Jungen Menschen mit vielfältigen Talenten und Interessen steht die Welt offen! Die künftige Kindergartenpädagogin Anna Schmiderer beweist auch im Umgang mit Tieren großes Gefühl und Können!
Ungebrochener Zulauf wissenshungriger junger Menschen! Der JZ-Profi erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit!
Die Untersuchung der Schlachtpräparate gibt wichtigen Aufschluss über die Tiergesundheit
Betriebsbesichtigungen gehören stets zum Abendprogramm - hier der Jersey-Nachwuchs der Familie Thaler in Oberndorf/Tirol.

Perfekter Start in die neue Seminarreihe!

Am frühen Morgen ging die Reise nach St. Johann in Tirol in die LLA Weitau los. Nach der Anmeldung und der Begrüßungsworte durch DI Martin Unterweger begann das dichte Programm des Tages. Am Vormittag  behandelten wir  gemeinsam mit DI Michael Wöckinger das Thema Milchmarkt - Milchwirtschaft.

Nach einer Mittagspause mit einem sehr leckeren Essen, das die Köchinnen der LLA Weitau zubereiteten, ging es weiter mit den Themen Agrarpolitik und Interessensvertretung, welche von DI Andreas Thurner referiert wurde.

Nach einem ebenfalls leckeren Abendessen und der Besichtigung des Jersey-Zuchtbetriebes der Familie Thaler klang ein interessanter, aber mit viel Theorie bepackter Tag, im gemeinsamen Zusammensitzen aus.

Der nächste Tag ging wieder früh los. Nach einem stärkenden Frühstück führte uns Mag. Franz Viehböck durch die Anatomie und Physiologie des Rindes und dessen Geschlechttraktes.

Am Nachmittag wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Die eine Hälfte betrachtete anhand von Schlachtpräparaten die Geschlechtsorgane des weiblichen Rindes. Die andere Hälfte erhielten über die nächsten Module einige Informationen von DI Martin Unterweger.

Nach einiger Zeit wurde gewechselt.

Am Ende des Tages befassten wir uns noch mit den Ursachen und Symptomen von Fruchtbarkeitsstörungen.

Nach dem Erhalt der Teilnahmebestätigung und der Schlussworte traten wir gemeinsam wieder den Heimweg an.

Ich finde den Jungzüchterprofi einfach „super“. Da ich die BAKIP besuche, und diese sich in eine ganz andere Richtung als Landwirtschaftliche Schulen orientiert. Ich bin jedoch trotzdem sehr an der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Rinderzucht im Besonderen interessiert, habe auch ich bei dieser Kursreihe die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedenste Landwirtschaftliche Themen wie Agrarpolitik oder Milchwirtschaft zu erlangen.

Die Referenten der beiden Tage versuchten ihre Themen, die leider aus trockener Theorie bestanden, so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. So stellten wir in Partnerarbeit die Europäische Kommission und die einzelnen vertretenen Länder dar und diskutierten, ob die Abschaffung der Milchquote sinnvoll ist. 

Was natürlich auch „lässig“ ist, ist das Sein unter Gleichgesinnten. Es wird nicht nur über die alltäglichen Ereignisse gesprochen, die sowieso in aller Munde sind, sondern mehr auf die Landwirtschaft fokussiert.  

Ich freue mich sehr, dass jedem Agrarinteressierten Jugendlichen eine Veranstaltung dieser Art ermöglicht werden kann und freue mich schon sehr auf die nächsten Module.

Anna Schmiderer


Dass die Investition in die Jugend das Beste ist, wird mit diesem Erfahrungsbericht zweifellos bestätigt. Dürfen wir uns doch glücklich schätzen, solche junge Menschen in unseren Reihen zu haben! Sie sind es, auf die wir bauen und die mit Ehrgeiz und Willen, aber auch viel an sozialem Engagement für eine erfolgreiche, aber vor allem lebenswerte Zukunft einstehen!
Danke dafür!
Liebe Anna, wir wünschen dir und deinen JZ-Profi-KollegInnen weiterhin alles Gute, viel Freude in der Gemeinschaft Gleichgesinnter und eine Menge spannende Erfahrungen! Immerhin starteten 11 Pinzgauer JungzüchterInnen mit der Ausbildungsreihe - wir wünschen alles Gute!

Christina Sendlhofer

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