Jungzüchterprofi
9 Pinzgauer Jungzüchter (der Rest ist beim letzten Termin am 10./11. Jänner in Kärnten (Litzlhof) gemeldet) machten sich vergangenes Wochenende gespannt auf den Weg nach Rotholz zum 1. Modul des Jungzüchterprofi.
56 Jungzüchter der Rassen Pinzgauer, Fleckvieh, Holstein, Grauvieh und Braunvieh versammelten sich im Tagungsraum um dort den Vorträgen zu lauschen. Nach der Begrüßung von Projektleiter Markus Gahleitner übernahm Mag. Franz Viehböck das Wort.
Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde, wobei eine große Spanne zwischen den Betrieben sichtbar wurde – der kleinste mit 4 Kühen und der größte mit 110 Kühen.
Mag. Franz Viehböck führte uns in die Anatomie des Rindes ein. Der Vortrag war sehr abwechslungsreich, interessant und gut gestaltet.
Zum Mittagessen trafen wir uns im Gasthof Esterhammer, wo wir auch nächtigten.
Anschließend besichtigten wir noch den landw. Betrieb der LFS Rotholz.
Danach folgte noch ein kurzer theoretischer Teil und dann ging es über ins Praktische. Der Referent brachte uns vom Schlachthof in Linz einige Gebärmütter mit, wo wir Zysten, Gelbkörper usw. naturnah sehen konnten.
Am Abend war gemütliches Beisammensein angesagt, wobei wir unsere Erfahrungen und Meinungen untereinander austauschten.
Ein Teil der Pinzgauer Jungzüchter und Projektleiter Markus Gahleitner machten sich dann noch auf den Weg ins Zillertal um dort das Nachtleben unsicher zu machen.
Der nächste Morgen war schnell gekommen und auf dem Programm stand Agrarpolitik. Obwohl es ein sehr trockenes Thema war, konnten uns die Referenten Dipl.-Ing. Adolf Marksteiner und Dipl. – Ing. Michael Wöckinger mit sehr viel Abwechslung den derzeitigen Stand der Agrarpolitik erklären.
Die Heimreise traten wir mit sehr vielen Informationen in unseren Köpfen an, welche wir erst aufarbeiten müssen.
Ein großes Dankeschön an Markus Gahleitner für die hervorragende Organisation und die gute Verpflegung während der Vorträge.
Tanja Volgger