Jungzüchterprofi in Kleßheim
Ambitionierte JungzüchterInnen erzählen...
Am 23.02.2013 war es wieder soweit. Die Jungzüchterprofi-Seminarreihe stand im Zeichen des Moduls 5 -. „Funktionärsschulung und Öffentlichkeitsarbeit“. Treffpunkt war die LFS Klessheim.
Wie immer, empfing uns auch schon unser Projektleiter Martin Unterweger. Da wir uns bereits relativ gut kennen, genossen wir auch gleich wieder das Beisammensein.
Die Jungzüchterprofis wurden zu Beginn mit unserer Referentin Frau Mag. Christina Landgraf bekannt gemacht. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde führte man uns in das Thema „Die Aufgaben eines Funktionärs“ ein. Frau Landgraf klärte uns über die Bedeutung von Statuten auf und tauchte mit den Jungzüchtern in das Vereinsleben ein.
Nach einem leckeren Mittagessen, das die Klessheimer Köchinnen mit viel Liebe zubereiteten, diskutierten wir über Vereins- und Genossenschaftswesen und Funktionen eines Vereines. Ebenfalls nahmen wir Rechtliches und Finanzielles in einem Verein, sowie das Meldewesen durch.
Dazwischen spielten wir ein lustiges Spiel, das die Gemeinschaft stärkte.
Nachdem wir das Planen einer Veranstaltung besprachen, folgte eine Aufgabe:
Wir teilten uns in Gruppen mit 6-7 Jungzüchtern auf. Dann hieß es einen Turm bauen. Mit 6 Blättern Papier, einer Schere, einem Uhu und einem Bleistift mussten wir auskommen. Nicht zu vergessen war das 30cm Lineal. Die Gruppe mit dem höchsten Turm gewann. Dabei musste er von allein stehen und das Lineal musste oben auf der Spitze platziert werden. Man hat bemerkt wie schnell sich die Positionen in diesem „Verein“ herauskristallisierten. Auch bemerkte man, wie unterschiedlich die Gruppen waren. Es spiegelte das Leben eines Vereines wieder.
Wir führten einen kleinen Test durch, wo man herausfand, welche Rolle man im Team hat.
Nachdem wir ein köstliches Abendessen verspeisten, ließen die angehenden Jungzüchterprofis den Abend mit einer interessanten Betriebsbesichtigung des Zuchtbetriebes der Familie Kriechhammer in Schleedorf ausklingen.
Mit einem ausgiebigen Frühstück starteten wir in den zweiten Tag. Diesmal durften wir ihn mit Frau Gabriele Höfler verbringen.
Frau Höfler schilderte uns die Grundlagen der erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Imagebildung. Verschiedenste Themen erarbeiteten wir uns in kleinen Grüppchen und diskutierten über uns Jungzüchter in der Öffentlichkeit.
Der Schulbetrieb der LFS Klessheim wurde nach einem ausgezeichneten Mittagessen besichtigt.
Nach der Pause begannen wir auch schon mit unserem kleinen Projekt. Wieder wurden wir in Gruppen zusammengelost und bekamen unsere Arbeitsaufträge. Jede Gruppe bekam einen anderen Arbeitsauftrag, wie z.B.: Betriebspräsentation gestalten, Pressearbeit, Betriebsflyer, korrekte Fotos schießen und Zeitschriften, sowie Titelblätter zu analysieren und zu bewerten.
Dabei lernten wir den Umgang mit Medien, als auch die journalistischen Möglichkeiten und Texte interessanter zu gestalten.
Unsere Ergebnisse wurden am Ende präsentiert und bewertet.
Und so war das Wochenende schon wieder vorbei.
Nach einer Evaluierung und einer kleinen Abschlussdiskussion war auch schon die Heimreise angesagt. Alle Jungzüchter verabschiedeten sich wieder und fuhren mit viel neuen Erfahrungen, Wissen und einem Lächeln auf den Lippen nach Hause.
Meiner Meinung nach ist dieses Modul sehr lehrreich und interessant. Ich habe viel Neues erfahren und bekam ein besseres Gespür für die Öffentlichkeitsarbeit und die Medienarbeit. Auch knüpfte ich wieder neue Kontakte und Freundschaften. Nicht zu vergessen sind die Referenten, die sehr gute Arbeit mit unserer großen Gruppe leisteten. Sie haben uns in diese Themen einen sehr guten Einblick gegeben.
Ich bedanke mich auch bei unserem lieben Projektleiter Martin Unterweger, der uns tapfer durch den Jungzüchterprofikurs begleitet. Selbstverständlich freue ich mich auch schon auf die nächsten Module.
Zum Schluss möchte ich mich noch herzlich bei unserem Pinzgauer – Jungzüchterverein bedanken, der mir zusätzlich diese Ausbildung ermöglicht.
Mit freundlichen Grüßen
Eure Sissy Strubreiter
vom Arche Hof Auerbauer
aus der Scheffau am Tennengebirge




