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JZ-Modul 3 in Maishofen

Das Modul 3 "Betriebsmanagement" mit den Hauptthemen Kuhsignale und Wirtschaftlichkeit in der Milchproduktion wurde am 28. Februar und 1. März in Maishofen abgehalten.
Es nahmen 30 Teilnehmer aus Salzburg, Tirol, Kärnten und Südtirol teil, davon 16 Pinzgauer Jungzüchter.

Am ersten Tag referierte Martin Maier über „Kuhsignale - aus der Sicht der Kuh“. Bei diesem Vortag nahmen wir die körperlichen Anzeichen einer Kuh durch, die bei verschiedenen Krankheiten oder Fütterungsfehler auftreten können. Nach dem Mittagessen im Gasthof Unterwirt fuhren wir zum nahegelegenen Pinzgauer Zuchtbetrieb der Fam. Gensbichler, Oberhaus.
Wir wurden recht herzlich begrüßt und nach einer Betriebsbeschreibung fuhren wir mit dem praktischen Teil des Vortrags fort.
Wir mussten den Anbindestall ganz leise betreten und 10 Minuten die Kühe beobachten. Unsere Eindrücke von Stall und Tieren wurden genauestens analysiert. Wir lernten auch wie wir die Kuhkondition und die Pansenfüllung einer Kuh beurteilen können.

Unsere Erkenntnis ist, mit offenen Augen unsere Kühe im Stall zu beobachten, dadurch können wir viele Krankheiten vorbeugen bzw. vermeiden.
Am Abend fuhren wir zum Betrieb der Fam. Wenger, Schönhof in Maishofen, welcher 40 Holstein Milchkühe mit 60 Stück Nachzucht hält. Wir bekamen eine Stallführung und eine Vorstellung der besten Tiere.
Mit einem netten Essen im Cafe Karin ließen wir den Abend ausklingen.
Am nächsten Morgen begannen wir mit dem Vortrag „Wirtschaftlichkeit in der Milchproduktion“ mit Ing. Fritz Stocker. Dabei ging es um wichtige Faktoren der guten Milchproduktion wie Tiergesundheit, gutes Grundfutter und die richtige Menge Kraftfutter, gutes Management, genügend Quote, Motivation und noch vieles mehr.
Es wurde uns auch ein Milchviehbetrieb mit hervorragender Betriebsführung aus Niedersachsen vorgestellt.

Es war ein sehr interessantes Modul, mit vielen wichtigen Themen.
Ein großes Dankeschön geht natürlich an das Organisationsteam und den Familien Wenger und Gensbichler für das Vorstellen ihrer Betriebe.

Anita Meusburger

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