Neues Zuhause für 30 Pinzgauer in Hessen!
Interessante Stallbau-Variante von Ingo Regen aus Grünberg-Harbach!
Einen interessanten Erfahrungsbericht lieferte uns Ingo Regen aus dem deutschen Bundesland Hessen. Er hält eine Pinzgauer-Mutterkuhherde, welche den ersten Winter im neuen Stall verbringen durfte. Seine Erfahrungen schildert er uns folgend:
"Jetzt haben wir den ersten Winter im neuen Stall hinter uns gebracht. Der Stall hat sich für unsere 30 Pinzgauer bewährt und ich habe den Schritt zum Neubau nicht bereut.
Zur Zeit halten wir 12 Pinzgauer-Mutterkühe, mit der Nachzucht kommen wir auf ca. 30 Tiere, die bei uns im Jahr gehalten werden.
Die weibliche Nachzucht bleibt zum größten Teil im Betrieb zum Aufstocken der Herde oder Ergänzung von zu alten Tieren. Es werden auch Rinder an interessierte Abnehmer verkauft. Die männlichen Nachkommen werden im Alter von 9 - 10 Monaten kastriert und verbleiben dann bis zur Schlachtreife, welche bei uns bei 2,5 bis 3 Jahren liegt, am Betrieb. Sie werden dann direkt vermarktet.
Zum Betrieb gehören noch 20 reinrassige Burenziegen, die gemeinsam mit den Pinzgauern in der Landschaftspflege gehalten werden.
Wir sind ein reiner Grünlandbetrieb und bewirtschaften momentan 25 ha Grünland. Als Zuchtbullen halten wir einen Bullen von Norbert Uebler, einen Horvath-Sohn. Für diese Zuchtsaison haben wir uns noch einen Globe-Sohn von einem Züchter in der Nähe ausgeliehen.
2016 haben wir uns entschieden, einen neuen Kuhstall in der Größe 12 x 20 m zu bauen. Eine Besonderheit ist der abfallende Boden, der auf den ersten vier Metern 12 cm, danach nochmals 70 cm abfällt. Der vordere Teil wird alle 6 Wochen ausgemistet, der Mist im hinteren Teil wächst mit. Was sich im ersten Jahr schon sehr bewährt hat.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch, doch leider wird es auf die Jungzüchteralmwanderung nicht klappen, da wir am 27. Juni Nachwuchs erwarten.
Wir wünschen euch und allen Pinzgauer-Züchtern alles Gute!
Viele Grüße von Blanka, Ingo und Madita Regen"
Liebe Familie Regen,
vielen lieben Dank für die interessante Vorstellung eures Betriebskonzeptes, das eindrucksvoll belegt, wie man mit relativ einfachen, durchdachten Lösungen Erfolg haben kann - Gratulation dazu!
Eure Absage bei der heurigen Jungzüchter-Almwanderung wird entschuldigt ;) -wenngleich wir uns auf ein Wiedersehen sehr gefreut hätten, freuen wir uns sehr über euren Familienzuwachs (und unseren JZ-Nachwuchs ;) und die Wanderung holen wir spätestens nächstes Jahr nach!!
Alles Gute und viele liebe Grüße nach Grünberg-Harbach!
Christina Sendlhofer



