Pinzgauer-Jungzüchtercup 2026

Freude und Leidenschaft als Fundament für unvergessliche Erfolge!
"Schaut euch bitte diese Jungzüchterinnen und Jungzüchter an, sie zeigen vor, was mit Freude und Leidenschaft zu erreichen ist!", Hannes Hofer, Vorstandsvorsitzender der Rinderzucht Salzburg streute den Jungzüchtervereinen verdient Rosen, weiß er als ehemaliger Obmann der Pinzgauer-Jungzüchter nur zu gut um den unbezahlbaren Tribut, den solche Veranstaltungen fordern.
Begeistert zeigten sich neben den vielen Ehrengästen auch zwei Hauptverantwortliche des Abends - die beiden Preisrichter Andreas Auer aus dem Südtiroler Passeiertal sowie Siegfried Feiersinger aus Saalbach-Hinterglemm.
Jeder für sich ein begeisterter Bauer und beide zusammen ein Team mit selbigem züchterischen Anspruch, was die Komplettheit eines Tieres ausmacht - feine, gesunde Fundamente, breite Becken bis zur korrekten Oberlinie - Prioritäten die sich in ihren Bewertungen und Kommentaren unverkennbar spiegelten und die Kompetenz ihrer Arbeit perfekt unterstrichen!
TYPFINALE
Am Ende waren es jene Tiere, die aufgrund dieser mitgebrachten Attribute die Gesamtentscheide für sich verbuchen durften.
Großer Jubel brandete auf, als Andreas Auer die auffallend edle und harmonische BELL (V.Retz) von Roland Dödlinger, Kandler, Fieberbrunn (präsentiert von Christian Dödlinger) zur Original Pinzgauer-Rassesiegerin kürte vor der enorm entwickelten, korrekten FANTASY (V.Rester) von Gerhard Innerhofer, Einödberg, Mittersil (präsentiert von Anna Innerhofer), die keine Geringere als die mehrfachprämierte FEE (V.Rausch) zur Mutter hat.
Elegance und bester Körperbau waren auch in der Kategorie der Pinzgauer ausschlaggebend und somit führte kein Weg vorbei an MACY (V.Steinadler) von Stefanie und Martin Klausner, Unterstegen, Söll (präsentiert von Michael Klausner), die sich vor die kapitale SAMANTHA .Ringo) von Michael Leitner, Brugger, Prägraten (präsentiert von Stefan Felnder) setzte.
Dass es sich bei diesen Ergebnissen nicht um ein Lebenszeichen, sondern um die Dominanz des "Tiroler-Anteils" handelt, braucht bei drei von vier großen Siegerinnen nicht mehr extra erwähnt werden - es ist aber fix ein Grund, sich auf die Tiroler Landesausstellung am 24. April 2027 schon sehr freuen zu dürfen!
VORFÜHRFINALE
"So viel ist klar, dass man in einem derart hochkarätigen Finale nur mehr Fehler machen kann, wo Leistungen auf internationalem Niveau erbracht werden", meinte Andreas Auer in seinen letzten großen Kommentaren vor der Kür der Vorführchampions Junior und Senior.
Auer, nicht nur ein sympathischer, sondern auch sehr souveräner Preisrichter, sprach den teilnehmenden Jungzüchterinnen und Jungzüchtern größte Anerkennung aus und dankte Gabriel Riedlsperger als verantworlichen Obmann für die großartige Organisation einer Veranstaltung, die ihm in wunderbarer Erinnerung bleiben wird.
Nicht nur, weil es seine Premiere als Richter über verschiedene Rassen hinweg war, sondern als eine Schau, die die Freude und Motivation für die Arbeit mit den Tieren unvergleichbar zum Ausdruck brachte.
"Es ist das Lächeln im Gesicht dieser jungen Menschen in Verbindung mit einer perfekten Körperhaltung" - Auers Laudatio gebührte der 15-jährigen Magdalena Gruber, die sich mit der ruhigen und harmonischen Präsentation ihrer ROMY (V.Lammer, Z.Rupert Gruber, Reit, Großarl) als Vorführchampion Junior feiern lassen durfte, gefolgt von der 14-jährigen Laura Bergmeister, die sich mit KERSCH (V.Säumer, Z.Christine und Manfred Fankhauser, Bichl, Taxenbach) den Reservechampionstitel verdiente.
Souverän gestaltete sich die Entscheidung in der "Senior-Abteilung", wo die 26-jähirge Lena Premm nicht nur ihren Charme, sondern auch ihr Können in zweifelloser Manier ausspielte und sich mit einer Top-Präsentation ihrer MAXIMA PP (V.Salzburg, Z.Franz Meislinger, Mattheus, St. Georgen/Sbg.) den Titel Vorführchampion Senior sicherte.
Ihr zur Seite bewies der 22-jährige Stefan Feldner mit SAMANTHA (V.Ringo, B.Michael Leitner, Brugger, Prägraten) als Resevechampion, dass es sich nicht nur um eine weibliche Domäne handelt, wenngleich die Vorherrschaft in diesem Bereich nicht wirklich zu leugnen ist...;)
Dass es an diesem Abend und Ort ohnehin nur Sieger gebe, brachte Hans Scharfetter, Landtagsabgeordneter und Weltpräsident der Pinzgauer, unmissverständlich auf den Punkt. "Weil eine Teilnahme nicht nur mit monatelanger Vorbereitung, Ausdauer und Geduld verbunden ist, sondern weil sie unerkennbar das Interesse am Erhalt unserer familiengeführten Betriebe spiegelt und somit unsere größte Unterstützung verdient!", so die Worte eines profilierten Unternehmers und Politikers, der um die Bedeutung eines langen Atems unbedingt weiß!
Am Ende bedarf es ALLEN zu danken, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben - nicht nur unseren großartigen Siegerinnen und Siegern, dem ausgezeichneten Preisrichter-, Verpflegungs- und Organisationsteam, sondern im Besonderen auch jenen, die der motivierten Züchterjugend die Bühne bereitet haben.
VIelen wird das schöne, neue Geländer aufgefallen sein, das nicht nur der Absturzsicherung dient, sondern sich aufgrund der leichten und edlen Ausführung wunderbar in unsere ehrwürdige Versteigerungshalle einfügt.
Josef Höttl, Lehrer an der LFS Bruck, hat sich nicht nur in der Planung und Ausführung des Geländers verdient gemacht, er hat vor allem mit seiner engagierten Praxisgruppe gezeigt, wie viel Freude mit der Vollendung eines gelungenen Werkstücks verbunden ist - herzlichen Dank dafür!
Wo viel Licht ist, ist leider auch manch' langer Schatten, über den künftig nicht mehr hinweggesehen werden darf -
der Anblick der verlassenen Gebäude braucht für die Wenigen, die am Ende für die Wiederherstellung der gewünschten Ordnung sorgen, nicht nur Ausdauer und Geduld, er sorgt mehr und mehr auch für wachsendes Unverständnis und mitunter für die berechtigte Frage, wozu es Verordnungen zur strikten Mülltrennung gibt, wenn sie ohnehin nach Belieben ignoriert werden können?
Am Ende bleiben nicht nur Ärger und Müllberge, die allesamt ehrenamtlich und somit freiwillig (!!) abgetragen werden, es verursacht auch beträchtliche Kosten, wenn organischer Dünger aufgrund derart sinnloser und unnötiger Verschmutzung teuer entsorgt werden muss !!
Christina Sendlhofer
Bilder und Prämierungslisten folgen in Kürze!!

