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Pinzgauer Ochsenmast - ein Vorzeigemodell von Josef Abinger im bayerischen Bruck!

Josef Abinger legt großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten. v.l.Leonhard Stock (mit Zivildiener), Andreas Rohrmoser und Josef Abinger.
Josef Abinger legt großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten. v.l.Leonhard Stock (mit Zivildiener), Andreas Rohrmoser und Josef Abinger.
Nach Belieben können die Ochsen zwischen Auslauf und Stallration wählen!
Nach Belieben können die Ochsen zwischen Auslauf und Stallration wählen!

Hubert Wörgötters Vermächtnis lebt weiter!

Die allgemein gängige Meinung, dass Pinzgauerrinder in der Mast nur mittlere Erfolge liefern, muss spätestens bei einem Lokalaugenschein am Betrieb von Josef Abinger stark bezweifelt und widerlegt werden.

Eine 12-köpfige Jungochsenlieferung für den bekannten Pinzgauer-Ochsenmäster Josef Abinger war kürzlich der Grund für die Fahrt ins bayerische Bruck (Ebersberg) und stellte sich schon bei der Ankunft als überaus lohnend dar. Abinger, der seit mehr als 20 Jahren erfolgreich Pinzgauer-Qualitätsochsen für die Herrmannsdorfer Landwerkstättenproduziert, gilt als Paradebeispiel in der Veredelung von hochwertigem Pinzgauerfleisch.

Als ökologischer Landbau weder trendig noch zeitgemäß war, setzte Konrad Abinger bereits auf naturnahe Bewirtschaftung seines Grünlandbetriebes in Kombination mit Rindermast. Aufgrund der ehemals so gut wie nichtexistierenden Verfügbarkeit von Bio-Rindern in Bayern und dank seiner Kooperation mit den Herrmannsdorfer Landwerkstätten fand Abinger zu einem Gleichgesinnten - zu Hubert Wörgötter, der als Verfechter von bäuerlichen Qualitätsprodukten im Pinzgau ebenfalls als Pionier galt.

Der Betrieb Abinger, mittlerweile von Sohn Josef geführt, mästet rund 100 Pinzgauer-Ochsen, die im Alter von
3 – 3,5 Jahren ausschließlich an die Herrmannsdorfer Landwerkstätten geliefert werden. Sämtliche Ochsen werden als Einsteller im Alter von cirka 8 – 10 Monaten angekauft und zu 90% mit Grundfutter langsam gemästet.
Als Lieferanten zählt Abinger auf die verlässliche und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Hubert Wörgötter, der eine Gruppe von Pinzgauer-Zuchtbetrieben für die kontinuierliche Lieferung von Jungochsen motivieren konnte. Als wohl wichtigste Drahtzieherin (im Hintergrund) fungiert seit eh und je Maria Wörgötter, die sich um die perfekte logistische Abwicklung bemüht.

Die schier unglaubliche Qualität, die der Anblick der schlachtfertigen Ochsen bot, sorgte nicht nur für pure Begeisterung, sondern auch für die Bestätigung, dass die Pinzgauer-Rasse gerade in der Ochsenmast ein großes Potenzial hat. Das langsame Wachsen und Reifen des Fleisches mit fast ausschließlicher Grundfutterration bietet nicht nur den Ochsen ein gesundes Heranwachsen, sondern garantiert auch die exzellente Qualität an Pinzgauer-Rindfleisch, welches den Herrmannsdorfer Landwerkstätten dadurch zur Verfügung steht.

Das Vermächtnis von Hubert Wörgötter darf in diesem Vorzeigeprojekt weiterleben und bringt unübersehbar zum Ausdruck, wie sich Visionen weitblickender und vorausdenkender Menschen zum Positiven entwickeln können – wenn sie auch manch energieraubender Beharrlichkeit und enormer Konsequenz und Disziplin geschuldet sind und leider oftmals reichlich spät erkannt werden.
Hubert Wörgötter war einer dieser „Wegbereiter", denen wir vieles zu verdanken haben! Dank Hubert Junior und mit vereinten Kräften werden wir unser Bestes geben, diesen Weg in seinem Sinn erfolgreich fortzusetzen!


Das vermehrte Interesse an Pinzgauer-Absetzern und Einstellern für die Mast ist ein steigendes und bietet gerade in der Reinzucht gute (und verantwortungsvolle) Alternativen in der Veredelung von qualitätsvollen, männlichen Stierkälbern.

Unser aller Bestreben liegt schließlich in der direkten und regionalen Vermarktung unserer eigenen Erzeugnisse, die bei entsprechender Qualität auch angemessene Preise erzielen können!

Interessierte melden sich bitte im Büro der ARGE Pinzgauer - bei Christina Sendlhofer, Tel. 0664 8132 660.


Übrigens: Der Betrieb Josef Abinger ist natürlich auch beim erneuten Anlauf unserer Züchterexkursion ein Fixpunkt, wenn die Reise von 23.-25. Oktober 2020 nach Bayern führt!

Christina Sendlhofer

 

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