Pinzgauergrüße aus dem Lungau!
Dem Pensionsschock keine Chance - dank einer Pinzgauer-Mutterkuhherde!
Dass nicht jede Betriebsschließung dauerhaft sein muss, belegen viele Gegenbeispiele, wo Besiterzfamilien ihre Höfe nach einer gewissen Ruhezeit wieder aktivieren.
Einer davon ist der Reischlhof in Voidersdorf/Unternberg - das Zuhause von Hermann Zitz, welcher nach erfolgreicher Berufslaufbahn bei der Salzburg AG und der damit einhergehenden Schließung seiner ursprünglichen Milchviehhaltung den langgehegten Wunsch einer Reaktivierung seiner Landwirtschaft wahrgemacht hat.
Franz Schlick, pensionierter Oberzuchtwart und in Sachen bäuerlicher Kultur und Rinderzucht eine wahre Institution im südlichen Bezirk Salzburgs, konnte es kaum glauben, als ihm Hermann eines Tages nahelegte, dass er seinen Vorsatz, den Ruhestand mit einer Pinzgauer-Mutterkuhherde sinnvoll auszufüllen, nun auch umsetzen möchte.
Bald darauf folgte die erste Lieferung von gehörnten, trächtigen Pinzgauerkühen, die als perfekte Basis für eine fleischbetonte Kreuzungszucht mit Limousin und Weißblaue Belgier dienen.
Miittlerweile dürften wohl fünf Jahre vergangen sein und die Freude an der "Wiederbelebung" von Hermann Zitz's Hof scheint nun auch auf Tochter Brigitte und ihren Söhnen übergegangen zu sein. Entsprechend groß ist auch die Freude bei Franz Schlick, der sich als Berater der Erzeugergemeinschaft Salzburger Rind GmbH stets um eine gute Vermarktung der qualitätsvollen Absetzer vom Reischlhof bemüht!
Wir freuen uns über das Erfolgsprojekt des Reischlhofs in Unternberg und natürlich über jede Pinzgauer-Herde, die man im Lungau erblicken kann. Möge sich die Pinzgauerzucht im unverwechselbaren, so schönen Salzburger Bezirk weiterhin erfolgreich entwickeln und unsere Kastanienbraunen vielerorts wieder neu entdeckt und geschätzt werden! Alles Gute und ein großes Danke auch an Franz Schlick für sein Engagement für die Pinzgauerrasse im Lungau!
Christina Sendlhofer

