Pinzgauergrüße aus dem Wechselgebiet in Niederösterreich
Beeindruckend - der Zuchterfolg von Familie Ritter in Tauchen/Schaueregg!
Es liegt schon mehr als zehn Jahre zurück, als Post von Anna Ritter aus Tauchen-Schaueregg eintraf, in welcher stand, dass sich ihr Sohn Michael ganz und gar den Pinzgauern verschrieben hat.
Eine ganze Mappe von Pinzgauern hat sich der Volksschüler angelegt, um seiner Lehrerin und den Schulkameraden zu zeigen, dass es sich um eine ganz besondere Rinderrasse handle, die er künftig auf seinen Hof halten werde.
Dass es dabei nicht bei einem Kindertraum blieb, ist im Wesentlichen Michaels Eltern Anna und Ewald zu verdanken, die Michaels Vorhaben von Anfang an unterstützten. Nach und nach trafen also die ersten Pinzgauer am Hof des begeisterten Jungzüchters ein, sodass bald die züchterische Basis für eine Zukunft mit der in Niederösterreich doch seltenen Rinderrasse gelegt war. Ritters entschieden sich von Beginn an für die Zucht beider Nutzungsrichtungen - sowohl Milch- als auch Mutterkuhhaltung.
Mittlerweile sind am Hof durchschnittlich 50 - 60 Original Pinzgauerrinder beheimatet, aktuell 10 Milchkühe und 16 Mutterkühe sind der ganze Stolz von Michael und Ewald Ritter, die sich kürzlich mit dem schwarzen KILIAN PP einen hoffnungsvollen, reinerbig hornlosen Zuchtstier von Hannes Herzog-Kniewasser, Blasriegl aus Hinterstoder/OÖ geholt haben. Dieser kümmert sich in der Mutterkuhherde um Nachwuchs, während die Milchkühe von Jungbauer Michael besamt werden.
Sämtliche weibliche Nachzucht wird am Hof zur Bestandesergänzung aufgezogen oder zur Zucht weiterverkauft. Im heurigen Jahr erreichten die ersten Kühe eine Lebensleistung von 60.000 kg Milch, auf welche Familie Ritter berechtigt stolz ist, produzieren ihre Kühe nur mit hofeigenem Futter und dürfen dabei gesund alt werden, wie die beiden Kühe BLEAML (Z.Hannes Gensbichler, Oberhaus) und PEZI (Z.Stefan Lindner, Schörgerer) eindrucksvoll beweisen.
Der Erfolg von Familie Ritter ist nicht nur dem Fleiß dieser Bauersfamilie geschuldet, sondern auch einer großen Beharrlichkeit und viel des Durchhaltevermögens, um derartige Träume und Visionen zu realisieren.
Es macht auch uns stolz, zu sehen, was mit größter Leidenschaft und enormen Einsatz zu erreichen möglich ist und wir dürfen den beiden Herdenmanagern Michael und Ewald Ritter ganz herzlich gratulieren - können sich ihre Pinzgauer mehr als nur sehen lassen und sind wahre Aushängeschilder im steirisch-niederösterreichischen Grenzgebiet!
Dass sich diese, eure Freude weiterhin in der Qualität eurer PInzgauerherde widerspiegeln möge, das wünschen wir euch von Herzen - und dabei viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen in Haus und Hof!
Christina Sendlhofer







