Schöner kann ein Rinderleben nicht sein!
Perfekte Veredelung von weiblichen Zwillingskälbern und Ochsen!
"Darf ich vorstellen: Susi, Strolch, Kathi, Leni und Lucia...", so lauteten kürzlich die Zeilen von Margit Rees
aus Bergen am Chiemsee, als die versprochenen Bilder der kleinen, feinen Pinzgauerherde aus dem wunderschönen Gebiet des Bayerischen Meeres eintrafen.
Seit 2015 holt Josef Rees jährlich in Maishofen zwei bis drei weibliche Pinzgauer-Zwillingskälber (aus einem geschlechtergemischten Pärchen), die für die Zucht meist untauglich sind, sich aber perfekt für die Veredelung zu bestem Rindfleisch eignen!
Die große Leidenschaft für die Pinzgauerrasse war beim begeisterten Nebenerwerbslandwirt schon lange vorhanden und setzte sich nach der Betriebsumstellung von Milchkühen auf Mast somit fast von alleine durch. Neben der schönen Optik zählt vor allem der ruhige Charakter, handelt es sich doch um eine sehr privilegierte Spezies, wo Familienanschluss zum Tagesprogramm gehört!
Großen Wert legt Familie Rees nicht nur auf die bestmögliche Haltung ihrer Rinder, sondern auch auf die anschließende Veredelung von Susi, Kathi.... in exklusives Rindfleisch, welches ausschließlich von einem Metzger des Vertrauens erledigt und im Anschluss direkt vermarktet wird.
Das Prinzip eines gesunden Kreislaufs von Schöpfung und Natur haben im bayerischen Raum viele Pinzgauerzüchter schon länger erkannt und dank unseres aufmerksamen Fotografen Gerhard Hollmeierwird uns dieses auch optisch einmalig dokumentiert.
Die männlichen Nachkommen von Leonhard Burger in Dietramszell sind neuerdings für einen nahe gelegenen Mutterkuhbetrieb interessant, alternativ sind sie aber auch als Ochsenfresser begehrt und die restlichen, fertiggemästeten Pinzgauer-Ochsen finden bei Burgers Metzger großen Anklang.
In der Pinzgauerzucht "Rotkopf"von Hubert und Karina Schwarzbauer in Steingriff/Schrobenhausen
steht das Qualitätsfleisch der Pinzgauer seit eh und je im Mittelpunkt, ist Hauswirtschaftsmeisterin Karina Schwarzbauer nicht nur als Teilnehmerin der Landfrauenküche weit über Bayern hinaus bekannt, sondern bietet als Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung auch hoch interessante Rindfleischseminare am Hof an!
Auch am Rotkopf-Hof spielt der Ochse eine entscheidende Rolle - liefert er nach langsamen Wachsen und anschließender Fleischreife eine exzellente Grundlage für Karinas Kulinarik bzw. im begehrten Weiderind-Fleischpaket!
Dass es sich bei der Ochsenmast um keine neue Erfindung handelt, sondern Ochsen in früheren Tagen vorrangig als Arbeitstiere zum Einsatz kamen, ist in den Erinnerungen der Groß- und Urgroßväter noch tief verankert.
In der englischsprachlichen Welt wurden männliche Rinder nur als Ochsen zu Rindfleisch verarbeitet, in unseren Breiten hatte der Ochse gegenüber dem viel schneller wachsenden Stier allzu schnell das Nachsehen.
Umso erfreulicher, wenn sich manche Entwicklung des "Immer schneller, immer höher-Strebens" wieder in ein gesundes Maß verkehrt und die Vorteile eines langsamen, nachhaltiges Wachsen erkannt und verfolgt werden.
Deshalb sehen wir auch im neuen Projekt "Pinzgauer Ox" eine große Chance - nämlich jene der Wertschöpfung in der eigenen Region und zugleich ein hochqualitatives, einzigartiges Produkt aus der Hand unserer Bauern!
Christina Sendlhofer



