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Schweiz-News

Nicht nur für Menschen ist der Weg ins Ungewisse manchmal schier ein Albtraum - auch Tiere haben oftmals große Probleme, sich auf einem neuen Betrieb zu akklimatisieren.
Nicht so für 22 Pinzgauer Rinder, für die sich die neue Heimat als wahres Paradies entpuppen würde...

Den Zeilen von Petra Stieger ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dass man vielleicht überlegen sollte, kurzzeitig sein Leben mit dem der Pinzgauern zu tauschen...:-)

18.00 Uhr - draußen ist es schon dunkel und die Reise ist nun zu Ende.
11 Kühe und 11 Kälber sind im neuen Zuhause angekommen. Die Kühe an den Halftern aus dem LKW-Anhänger geführt, klappte wunderbar. Die Kälber waren anfangs etwas unsicher - doch auch bei ihnen war die Neugierde größer als das Stehenbleiben im LKW.
Erst als wir die Streifenvorhänge beiseite schoben, trauten sich die Neuankömmlinge ins Stallinnere. Von da an klappte alles wunderbar. Das Futter wartete bereits schon auf unsere neuen Schützlinge. Mit Genuss wurde alles verzehrt.
Die erste Nacht verlief nicht so "ruhig" - die Kühe machten sich lautstark bemerkbar. Doch verständlich - oder nicht?
Nach überstandener Nacht im neuen Zuhause geht's frisch gestärkt nun raus auf die Weide. Die Kälber sind so zahm, dass man sie stoßen kann/muss, bis sie draußen sind.
Und dann geht's los - sie springen übermütig umher.
Mit dem Fotoapparat nun durch die Herde zu spazieren ist wundervoll. Die Tiere schauen einem erwartungsvoll an und lassen sich auch gerne mal streicheln. (flatieren)
Bei einem "Prüf-Blick", ob alles in Ordnung ist, wird mir das OK bestätigt. Die Kühe liegen friedlich beisammen, für mich ein Zeichen, dass sie sich schon aneinander gewöhnt haben. Die Kälber scheinen es auch zu genießen: das wunderbare Herbstwetter, das Miteinander-Herumtoben, die neue Heimat.
Den ersten Abend war es noch witzig. 6 Kälber wollten nicht rein, sie machten sich ein Vergnügen daraus, weiterhin herum zu springen. Man merkt, dass sie noch nicht auf ihre Mutter "fixiert" sind. Denn normalerweise ist ja das Kalb an Mutters Seite beim Einlassen. Doch kein Problem - alles mit der Zeit.
Nun haben wir seit einer Woche eingestallt. Auch hier klappt es prima. An den Schieber der Entmistung mussten sie sich noch gewöhnen, doch jetzt geht es schon relativ gut. Das Futter - Silomais und Grassilo scheinen sie auch zu mögen, sie "hauen" mächtig rein.


Eine Frage hängte Petra Stieger noch an:
Kann man die Kühe auch wieder reotur geben?
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WIESO?
Ich bin zu lange im Stall und meine Hausarbeit muss sich etwas gedulden - hi, hi, hi!
Nein, ernsthaft: Thomas, vielen, vielen Dank für deine Zeit und Arbeit. Es sind wunderbare Kühe und Kälber. Es macht sehr viel Spaß bei ihnen zu verweilen - Gruß, Petra


Schlussendlich fand man aber heraus, wer der größte Zeitkiller war - der eigene Mann, der seinen 40. Geburtstag feierte und natürlich die ihm zustehende Zeit einforderte :-) !! Die wichtigsten Dinge wurden uns scheinbar verschwiegen, aber Geburtstage lassen sich ja bekanntlich jederzeit nachfeiern - lieber Ingo, auf diesem Weg nochmals alles Gute, mögen dich die Pinzgauer vor jeden Anflug der Midlifecrises bewahren...

Ganz, ganz großen Dank an Petra für die überaus lieben Zeilen, wir wünschen euch von Herzen alles Gute mit euren "Einwanderern" und hoffen, bald wieder von euch zu hören!

Christina Sendlhofer

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