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Vollversammlung der Tiroler Pinzgauer-Züchter

Mit dieser Mannschaft lässt sich frohen Mutes in die Zukunft gehen! Obmann Roland Dödlinger und GF Thomas Edenhauser mit dem neu- und wiedergewählten Vorstand der Pinzgauer-Rinderzucht Tirol.
Dank an die ausgeschiedenen Funktionäre Fabio Steiner, Gerhard Grissemann und Ludwig Reitstätter (nicht im Bild Stefan Lindner).
Unentbehrlich an der Seite des Obmannes - GF Thomas Edenhauesr
Rekordverdächtig - die Anzahl der ausgezeichneten Herdenmanagement-Preisträger/innen.
Verdiente Würdigung der Züchter der 100.000 kg-Kühe Matthäus Hochfilzer und Andreas u. Stefan Lindner, Schörgerer (nicht im Bild Johann Hallbrucker, Großmoosen)
Franz Loitfellner, Vorsitzender der Rinderzucht Salzburg, leitete die Neuwahlen
Labg. Michael Jäger war als Pinzgauerzüchter, Politiker und bäuerlicher Funktionär zugegen.
Hannes Hofer, viel beschäftigt und begabt, erweist sich als unverzichtbare Führungskraft in der Pinzgauer- bzw. Salzburger-Züchterschaft.
Prädestiniert als Obmann und Zugpferd - Obmann Roland Dödlinger!
Ein voller Saal als Zeichen der Wertschätzung und zweifellos Bestätigung einer tollen Gemeinschaft!

Immer weiter und voran - unter der bewährten Führung von Roland Dödlinger!

Ein kräftiger Motor als Herz einer Gemeinschaft, die voller Kraft und Tatendrang in die Zukunft geht und dabei nicht den geringsten Zweifel aufkommen lässt, dass die Spitze unangefochten Roland Dödlinger gebührt!

Roland Dödlinger, der seit 2018 die Geschicke der Tiroler Pinzgauerzüchter in einer unnachahmlichen Art und Weise führt, fühlte sich nicht nur überwältigt vom Besuch der Vollversammlung, er zeigte sich im Besonderen stolz über den Anspruch einer Züchtergruppe, die nicht einfach nur Pinzgauer-Rinder züchtet, sondern sich mit enormen Antrieb und purer Begeisterung in der "Szene" zu behaupten weiß!

GF Thomas Edenhauser untermauerte diese Worte in seinem Geschäftsbericht, der von vielen erfreulichen Zahlen in der Pinzgauer Rinderzucht Tirol genährt war. Die betrieblich generell fallende Tendenz widerlegt im  Zuwachs von fünf Betrieben auf 233 und einer Kuhzahl von 1.327 (+59) nicht nur den allgemeinen Trend, sondern bestätigt den anhaltenden, (österreichweiten!) Boom, die Pinzgauerrasse - vielfach in Fleckviehherden - vermehrt zu etablieren und somit auch Teil dieser besonderen "Familie" zu sein!

Veterinäre Situation
Dr. Sophie-Marie Mitterweißacher, stellvertretende Amtstierärztin in den BHs Kitzbühel sowie St. Johann/Pg. ging in ihrem Referat auf die Herausforderung der verschiedenen Tierseuchen ein, aktuell auf die wachsende Gefahr der Infektion mit Rotwild-Tuberkulose, die in Hinblick auf die nahende Almsaison entsprechende Sorgen und Fragen aufwirft.
Mitterweißacher verwies auf die große Wichtigkeit der konsequenten Rotwildbejagung, appellierte aber auch an die anwesenden Landwirte, sich mit der Biosicherheit auf ihren Höfen ernsthaft auseinanderzusetzen, um einen bestmöglichen Schutz vor Seuchen und Krankheiten zu gewährleisten.

Neuwahlen
Franz Loitfellner, Vorstandsvorsitzender der Rinderzucht Salzburg, nutzte die Funktion des Wahlvorsitzes allererst für große Worte des Dankes für die geleistete, vorbildliche Zuchtarbeit und den Einsatz von Roland Dödlinger, der als Obmann und Vorstandsmitglied im Salzburger Verband eine unentbehrliche Funktion innehat.
Loitfellner durfte wenig später Roland Dödlinger zur einstimmigen Wiederwahl gratulieren und dankte für die Bereitschaft, den erfolgreichen Weg fortzusetzen. Als Obmannstellvertreter wurde Matthäus Hochfilzer bestätigt, als Mitglieder des Vorstandes wurden Alois Bamberger, Josef Edenhauser, Hannes Haller, Stefan Hörfarter, Helmut Hörtnagl, Andreas Lindner, Michael Manzl, Michael Niedermoser jun., Simon Weis, Klaus Widmoser ernannt und Wolfgang Hagsteiner, Hans Widmoser sowie Theresa Lindner mit Sitz und Stimme kooptiert.

Danksagung
Roland Dödlinger dankte im Anschluss für das Vertrauen in seine Person und zollte seinem Vorstand größte Anerkennung ob des guten Miteinanders und der konstruktiven Zusammenarbeit. 
Dank verdienten sich besonders die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Gerhard Grissemann, Stefan Lindner, Ludwig Reitstätter und Fabio Steiner, die sich viele Jahre um die Interessen der Zücherkollegen verdient gemacht haben!

Rekordverdächtige Anzahl an ausgezeichneten Herdenmanagern
Zweifellos ein Höhepunkt der Versammlung ist die jährliche Vergabe der Herdenmanagement-Preise "PINZGAUER -VITAL", die aufgrund des "Jahressprungs" für 2024 und 2025 vergeben wurden.

Insgesamt  61 Züchterfamilien durften die  Auszeichnung entgegennehmen, aufgeteilt in elf Mutterkuh- und 50 Milchbetriebe, die sich folgend darstellen -

PINZGAUER VITAL - Milch

  • Aigner Martina, Stefflern, Fieberbrunn (2025)
  • Aufschnaiter Johann, Petern, Kirchberg (2025)
  • Brugger Marco, Mittermair, Ainet (2025 u. 2025)
  • Dagn Peter, Steger, Schwendt (2025)
  • Edenhauser Josef, Innergrub, Fieberbrunn (2025)
  • Egger Peter, Lehrer, Schwaz (2025)
  • Fankhauser Peter, Stoffner, Zellberg (2024 u. 2025)
  • Fischer Matthias, Kracher, Rohrberg (2025)
  • Fuetsch Alois, Jaggler, Matrei/Ostt. (2024)
  • Gabl Noah, Fliess (2025)
  • Haidacher Elena, Banteler, Schwaz (2025)
  • Haslwanter Robert, Greteler, Kauns (2025 u. 2025)
  • Hausberger Andrea, Obertreichlwald, Kelchsau (2024)
  • Hochfilzer Georg, Unterstein, Reith/K. (2024 u. 2025)
  • Hochfilzer Matthäus, Gintsberg, Going (2024)
  • Hölzl Hansjörg, Eigentler, Ellbögen (2025)
  • Hörfarter Stefan, Riedl, Kösen (2024)
  • Kerer Josef, Bruggbach, St. Johann/T. (2024 u. 2025)
  • Klausner Stefanie u. Martin, Unterstegen, Söll (2024 u. 2025)
  • Krepper Hermann, Bachmann, Waidring (2024)
  • Kronbichler Peter, Kramer, Erl (2024)
  • Landmann Peter, Oberlein, Kössen (2024 u. 2025)
  • Lindner Gerlinde, Angerer, Oberndorf (2025)
  • Lindner Stefan u. Andreas, Schörgerer, Oberndorf (2024 u. 2025)
  • Mair Markus, Peintner, Innervillgraten (2025)
  • Misslinger Christine u. Anton, Auer, Ebbs (2024)
  • Mühlbacher Christian, Berger, Waidring (2025)
  • Oberhauser Teresa u. Anton, Unterleiten, Kitzbühel (2024 u. 2025)
  • Planer Michaela, Hoisen, Kössen (2024)
  • Reitstätter Barbara, Hackl, Kössen (2024 u. 2025)
  • Riedmann Stefan, Schmied, Brixen (2025)
  • Seiwald Elfriede, Oberhausstatt, Erpfendorf (2025)
  • Steiner Gerhard, Mitteracker, Kitzbühel (2024)
  • Steiner Fabio, Gartner, Prägraten (2024)
  • Unterrainer Johann, Weindl, Waidring (2024)
  • Weis Simon, Schneider, Assling (2024)
  • Wimmer Hans-Peter, Oberkant, Hochfilzen (2025)
  • Zass Ägidius, Bichl, Erpfendorf (2024 u. 2025)

PINZGAUER VITAL - Fleisch

  • Egger Harald, Blasisker, Dölsach (2024 u. 2025)
  • Ehrensberger Christof, Obertanzer, Brixen/Th. (2025)
  • Haslwanter Robert, Greteler, Kauns (2025)
  • Hörtnagl Helmut, Thoma, Oberperfuss (2025)
  • Klausner Margret, Gerstplatte, St. Johann/T. (2025)
  • Kollreider Anton, Huber, Anras (2024)
  • Müller Anja, Tösens (2025)
  • Obwaller Josef, Hörlhof, St. Jakob i.H. (2025)
  • Schwaiger Andreas, Sturm, Tulfes (2025)
  • Wohlschlager Josef, Unterpölsen, Söll (2025)

Eine verdiente Würdigung erhielten drei weitere Züchter für die besondere Leistung ihrer 100.000 kg-Kühe.
Für Matthäus Hochfilzer, Gintsberg in Going gleich in doppelter Form, nämlich für die beiden Kühen KLARA und KRONE, weiters für Johann Hallbrucker, Großmoosen in Walchsee für ELLI und Andreas u. Stefan Lindner, Schörgerer in Oberndorf für GUSTI.

Allen Preisträgern sei zu ihren hervorragenden Leistungen von Herzen gratuliert!


Grußworte der Ehrengäste 
Große Worte der Anerkennung und des Dankes kamen von den zahlreichen Ehrengästen, an der Spitze von LAbg. Michael Jäger, der im Eigentlichen als Mitglied und Pinzgauerzüchter zugegen war und dabei kurz über die gegenwärtige, rasch voranschreitende Entwicklung im Bereich der Automatisierung und Digitalisierung sprach.
"Jede Betriebsform hat ihre Berechtigung und es gilt für uns als Vertreter, die richtigen Weichen zu setzen, um die Landwirtschaft bestmöglich in die Zukunft zu bringen", so die Worte des Kammerobmannes von Kufstein, der selbst mit Leidenschaft Bauer ist.

Flammende Worte von Fachausschuss- und ARGE Pinzgauer-Obmann Hannes Hofer 
"Ich bin stolz auf jeden Bauern, der seine Kühe täglich mit der Heugabel füttert, aber auch auf jeden, der sich mit der modernen Technik auseinandersetzt und im Energiebereich eigene und individuelle Wege beschreitet!", mit diesen Worten ließ Hannes Hofer, Fachausschussobmann der Pinzgauer im RZV Salzburg aufhorchen.
"Wir dürfen stolz sein, in der "Pinzgauer-Familie" alle zu vereinen und wollen auf keinen einzigen verzichten, weil es uns als Rasse und als Gemeinschaft stark macht!", so das brennende Plädoyers eines Funktionärs, der als Bergbauer, Techniker und vieles andere mehr nur zu gut weiß, dass es einzig gemeinsam in eine gute Richtung gehen kann. 

Hofer versäumte es nicht, auf den Wechsel im Gefüge der Rinderzucht Salzburg hinzuweisen und stellte mit Dödlinger gleich seinen Nachfolger als Obmann des Pinzgauer-Fachausschusses vor.
"Es wäre vermessen, sich  sämtliche Funktionen einzuverleiben, weil es für die Pinzgauer keinen besseren Obmann als meinen bisherigen Stellvertreter geben kann. Und eines kann ich sicher versprechen: ich komme auch im nächsten Jahr wieder zur Versammlung, wenn ich dann auch nur mehr als dein Stellvertreter zugegen bin!", lauteten die persönlichen, durchaus berührenden Worte von Hannes Hofer.

Tirols Tierzuchtdirektor Christian Preßlaber hatte ebenfalls viel der lobenden Worte parat, indem er neben all dem Einsatz von Funktionären und Mitarbeitern besonders den Bauern Respekt und Anerkennung zollte.
"Mit welcher Disziplin und Konsequenz in der Rinderzucht gearbeitet wird, zeigt sich in der Quote von 93 %, die sich die ÖPUL-Maßnahme zunutze machen und sich somit wertvolle Prämien sichern. Hier liegt Tirol eindeutig an der Spitze und es imponiert mir, mit welchem Fleiß und Einsatz unsere Familienbetriebe geführt werden".

Nach einer kurzen Übersicht des umfangreichen Service des LKV Tirol durch Hannes Schreder sowie wertschätzenden Worten von Bezirksbauernkammerobmann Josef Fuchs galt es von Seiten von GF Thomas Edenhauser und Obmann Roland Dödlinger noch einmal auf die Bundespinzgauerschau hinzuweisen, die am Sonntag, 12.April in Maishofen über die Bühne geht.
"Nach drei Tagen der Vorschau kann ich euch unbedingt ans Herz legen, sich diesen Termin nicht entgehen zu lassen. Ich war verblüfft, zu sehen, was sich hinter den Stalltüren an Pinzgauer-Qualität offenbart und bin voller Vorfreude auf das gebotene Schaubild und auf euch alle, die wir an diesem Feiertag der Pinzgauer begrüßen dürfen!", so die abschließende Botschaft des Obmannes mit der Einladung zum traditionellen, sehr gemütlichen Ausklang bei St. Johanner Würsteln und dem ein oder anderen Getränk, die mit Wohlwollen und gebührendem Applaus vonseiten der großen Besucherschar quittiert wurde!

Christina Sendlhofer 

 

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