Die Weidesaison ist eröffnet - vom Allgäu bis in die Schweiz!
Nicht mehr zu halten - der Start in die Weidesaison!
Zu den schönsten Tagen im Jahreskreis zählen unbestritten jene, wo Mensch und Vieh nach der Winterpause wieder ins Freie drängen. In den Gunstlagen präsentiert sich aufgrund der kräftigen Regenschauer bereits eine saftige Weide, die praktisch das Kommando zum Öffen der Stalltüren gibt und zugleich für eine unvergleichbar farbenprächtige und stimungsvolle "Frühlings-Optik" sorgt
Sepp Ellgass aus Eglofs/Argenbühl im Allgäu übermittelte die ersten Schnappschüsse von Herdenchef Haller Limbo Pp*, der seit zwei Monaten am Hof von Familie Ellgass lebt und seine neue Heimat bestimmt nicht mehr missen möchte!
Viel Freude bereitete die überraschende Nachricht, die uns aus Neschwil (Kanton Zürich) in der Schweiz erreichte - Erhard Spörri kündigte einen Besuch bei der Jubiläumsrinderschau in Hollersbach am 6. Mai an und hängte ebenfalls ein paar wunderschöne Bilder seiner PInzgauerherde an.
Der ehemalige Holstein-Züchter entschied sich bei der Extensivierung bzw. Umstellung seines Betriebes auf Mutterkuhhaltung im Jahr 2017 für die Rasse Pinzgauer. Unverändert blieb allerdings der Anspruch des Rinderzüchters: dass es sich, unabähängig von der jeweiligen Produktionsform, um Qualitätsvieh handeln müsse, weil Rinderzucht nicht nur Freude machen sollte, sondern auch einen entsprechenden Erfolg liefern müsste!
Für einen möglichst raschen Herdenaufbau setzen Spörri hauptsächlich auf gesextes Sperma, bei den Kalbinnen wird mit der Kreuzung von Angusstieren Schwergeburten vorgebeugt.
Fix ist, dass die Zahl der Pinzgauerrinder wieder am Wachsen ist - während die erste Fracht von Franz Scherrer und der Vianco (insgesamt 17 Stück) schon diese Woche in der neuen Heimat angekommen ist, erledigte Rolf Hinder gestern seine "Pinzgauer-Aufträge" und deckte sich mit 25 qualitätsvollen Pinzgauer-Rindern ein!
Die anhaltende Nachfrage nach Pinzgauern belegt einerseits, dass sich unsere Rasse im Schweizer Alpenland durchaus bewährt, bestätigt aber auch, dass die Kooperation mit den bewährten Viehhandelsfirmen Hinder, Scherrer und Vianco für alle Beteiligten eine verlässliche und zufriedenstellende ist! Wir bedanken uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen unserer Züchterinnen und Züchter in die bestmögliche Vermittlung ihrer Zuchttiere!
Wir freuen uns über die tollen Nachrichten aus unseren Nachbarländern und wünschen allen, die sich demnächst mit neuer Pinzgauer-Genetik eindecken viel Freude und Glück mit den künftigen Herdenmitgliedern.
Und sollte sich jemand gerne die Mühe machen und sich als neue(r) Pinzgauer-Züchter(in) vorstellen, so freuen wir uns jederzeit über spontane "Pinzgauer-Grüße" aus nah und fern...!
Christina Sendlhofer

