Willkommen in der neuen Heimat im Waldviertel!
Ronald und Stephanie Schölm aus Weitra starten ihr Pinzgauer-Projekt!
Gleich ein ganzer "Fünferpack" an schönen Pinzgauerkälbern machte sich am ersten Oktobertag auf den Weg Richtung nördlichstes Waldviertel, wo mit Familie Schölm ein ambitionierter Milchvieh- und Gemüsebauer seine Heimat hat.
"Mein Ziel ist es, in den nächsten Jahren 25 Pinzgauer-Kühe zu melken", meinte Ronald Schölm im Telefongespräch Anfang Juli, nachdem er mit dem Kauf eines "Pinzgauer-Pärchens" am Vorderfrommgut in Werfenweng den ersten Schritt dazu gesetzt hatte. Neben einem Kuhkalb wurde bei Hermann und Maria Rainer gleich ein männliches von einer Stiermutter ausgewählt, damit für den künftigen Vererber schon einmal gesorgt ist!
Zwei weitere Kälber (von Verena Egger, Obererlach und Angela Huber, Joglbauer) folgten und mit dem qualitätsvollen Quintett von Martin Grünwald, Loitz in Untertauern sind es schon neun und noch nicht genug davon....
Das Vollwerden der Dekade war so nicht geplant, schon gar nicht mit einem Pinzgauer-Herdenchef für die Fleckviehherde von Ronald Schölm. Aber nachdem sich der Charakter des Fleckviehstieres zunehmend auffällig zeigte und rasch Handlungsbedarf gegeben war, zögerte Schölm nicht lange und holte sich mit Zuchtstier Marul (V.Marlon, Z.Hermann Rainer, Vorderfromm, Werfenweng) gleich einen kastanienbraunen Chef in die Herde. Somit wird sich das Pinzgauergen schon in der nächsten Generation der Fleckviehherde manifestieren und der Farbwechsel in ein paar Jahren vermutlich nicht mehr ganz so deutlich ausfallen...
Der Auftakt in eine Zukunft mit Pinzgauern ist Stephanie und Ronald Schölm also schon geglückt und die Freude über die schönen Kälber eine unübersehbar große.
Auch die Neuankömmlinge bringen ihr Wohlgefühl zum Ausdruck und so bleibt zu wünschen, dass sie sich weiterhin so gut entwickeln und für Furore im Waldviertel sorgen - möge das Pinzgauer-Projekt gelingen!
Christina Sendlhofer

