Zum Hauptinhalt springen

Zuchterfolge in Mönchengladbach

Bereits im Frühjahr 2007 wurden wir auf die hervorragenden Pinzgauer Mastleistungen von Werner Schuh aufmerksam, die er mit seinem Meschel-Sohn ELVIS erreichte.
Vor kurzem informierte er uns über seinen nächsten Erfolg - zwei Stiere (ein Pinzgauer, ein Grauvieh) sind wieder auf Haus Duesse, einer Fleischleistungsprüfanstalt der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, gelandet.
Im November 2008 kaufte Werner Schuh eine trächtige Pinzgauer Kalbin, die auf der Euro Tier in Hannover ausgestellt wurde. Die schöne Kandis-Tochter ESSEN aus dem Zuchtbetrieb Heugenhauser, Duxner in Saalfelden brachte im Dezember ein Stierkalb zur Welt und wurde vom zuständigen Kreistierzuchtberater als sehr positiv bewertet.
Der Nachkömmling (aus dem Herdenstier ROMEO des Duxnerbauern) entwickelte sich prächtig und wurde für die Mastleistungsprüfung ausgewählt
Im August wurde RUDI schließlich auf Haus Duesse gebracht, wo bereits das Anlieferungsgewicht sehr positiv auffiel. Dieses lag im Rahmen der gängigen Fleischrassen, mit deren Vertretern er auch in Gruppenhaltung gemeinsam geprüft wird.

Bei einer Zwischenbilanz lag die tägliche Zunahme bei 1.400 g. Werner Schuh hofft natürlich auf einen weiteren reibungslosen Verlauf und ein positives Körergebnis im Februar, wo die Prüfdauer von 135 Tagen (vorher 28 Tage Quarantänenhaltung) abgeschlossen ist.
Die Mutter ESSEN ist vom genetisch hornlosen Pinzgauer Stier HORIO trächtig und wird im Frühjahr das 2. Mal abkalben.

Werner Schuh betreibt seine Pinzgauer- und Grauviehzucht aus Leidenschaft und ist bestrebt, beste Zuchterfolge zu erzielen. Der arbeitsintensive Betrieb mit Ackerbau, Pensionspferdehaltung und entsprechender Reitanlage bietet Platz für die "Nische der Wiederkäuer", die mit großer Leidenschaft und höchstem Einsatz verfolgt wird - dies erklärt auch die Zuchterfolge von Werner Schuh.
Dem erfolgreichen Rinderzüchter wünschen wir weiterhin viel Glück und Erfolg und freuen uns, so ein wenig Anteil am Zuchtgeschehen in Deutschland nehmen zu dürfen!

Christina Sendlhofer

Zurück