Von klein bis groß - große Umziehaktion nach Niederösterreich!
Von Ertl bis Zöbern und dazwischen noch nach Annaberg - mit reichlich Pinzgauern im Gepäck!
Reichlich Nachschub für die PInzgauer-Ochsenmast erhielt Dominik Aigner aus Ertl/Amstetten, als Bernhard Schnugg letzte Woche gleich mit einer ganzen Fuhre am Hof der Aigners aufkreuzte und acht schöne Stierkälber ihr Paradies am Roggenbichl beziehen durften. Hier hat Jungbauer Dominik vor ein paar Jahren den ehemaligen Milchviehstall perfekt für die Haltung von Kalbinnen und Ochsen adaptiert und sich entschlossen, einzig auf Pinzgauer zu setzen - sowohl bei den großen, als auch bei den kleinen Wiederkäuern, die in Form von schönen Pinzgauer-Gebirgsziegen am Hof leben.
Aigner setzt auf grünlandbasierte Mast und hat mit seiner Wirtschaftsweise großen Erfolg, indem die Ochsen begehrte Ware für die umliegenden Direktvermarkter sind, die sie ihm zum Fertigmästen vermehrt aus der Hand reißen.
Die unvergleichbare Fleischqualität des langsam gewachsenen Rindfleisches sorgt somit nicht nur für einen erfolgreichen Absatz der Pinzgauer-Ochsen, sie beschert andererseits auch den Zuchtbetrieben eine immer größere Nachfrage nach qualitativen Original Pinzgauer-Stierkälbern, welche sich auch im steigenden Preis erfreulich zu Buche schlägt.
Georg Wutzl aus Annaberg bei Mariazell, der ebenso seit einigen Jahren auf Pinzgauer setzt, hat die Fahrt zu Freunden in den Pinzgau gleich mit einer Einkaufstour verbunden. Wutzl besorgte sich ein braun-schwarzes Duo von Familie Innerhofer, Reit in Hollersbach, um seine Mutterkuhherde wieder mit etwas frischem Blut aus der Milchviehzucht aufzuwerten.
Gleich einen ganzen Zug Pinzgauer orderte Martin Hlavka vom Redlhof in Pichl/Zöbern anlässlich seiner Herdenerweiterung und der Umstellung auf automatisches Melksystem. So waren es schlussendlich (die Bestellliste richtete sich nach den logistischen Kapazitäten ;) 15 Stück - 14 Kühe und ein Kalb vom Schüttgut in Zell am See - die sich am Freitag, 16. Mai auf den Weg ins Südöstliche von Niederösterreich machten.
Einige Stunden später kam bereits der Videobeweis, dass die Freude über den Zuzug der 15 Damen aus Salzburg eine sehr große ist - wir freuen uns mit Familie Hlavka und mit all den anderen, die ebenso auf Original Pinzgauer und Pinzgauer setzen, weil sie nicht nur von der Rasse überzeugt sind, sondern auch viel Freude dran haben!
Mit so viel Freude und dem entsprechenden Einsatz kann es nur gut werden und wenn sich die Neueingebürgerten im besten Fall schon wie daheim fühlen, sei den Besitzerfamilien viel Glück und Segen mit der schönen Salzburger-Fracht gewünscht!
Christina Sendlhofer


